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Degenkolb holt ersten Giro-Etappensieg seiner Karriere

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Euphorie
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Nach seinem Sieg freut sich John Degenkolb überschwänglich. Foto: Daniel dal Zennaro Foto: dpa
Endspurt
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Auf der Zielgeraden steigt John Degenkolb (r) mächtig in die Pedale. Foto: Luca Zennaro Foto: dpa
Zielsprint
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300 Meter vor dem Ziel fuhr John Degenkolb der Konkurrenz davon. Foto: Daniel dal Zennaro Foto: dpa
Geschafft
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Auf der Ziellinie reißt John Degenkolb die Arme in die Höhe. Foto: Daniel Dal Zennaro Foto: dpa
Ausgepumpt
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Nach seinem Erfolg kann sich John Degenkolb nicht mehr auf den Beinen halten. Foto: Daniel dal Zennaro Foto: dpa
Etappensieg
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John Degenkolb hat sich den Platz ganz oben auf dem Podium erkämpft. Foto: Daniel dal Zennaro Foto: dpa

Matera (dpa) - Nach dem ersten Etappen-Sieg seiner Karriere beim Giro d'Italia brach John Degenkolb nur noch entkräftet zusammen.


Knapp 300 Meter vor dem Ziel hatte sich der Thüringer Radprofi am Mittwoch aus der Spitzengruppe gelöst und sich den obersten Podestplatz auf dem fünften Tagesstück der Italienrundfahrt gesichert. «Am Ende konnte ich nichts mehr sehen, so kaputt war ich», sagte Degenkolb.

Sein Sieg nach 203 Kilometern und einem famosen Schlussspurt, bei dem auf regennasser Straße in Matera auch einige Konkurrenten stürzten, war der erste deutsche Etappenerfolg beim Giro seit 2010 durch André Greipel. Degenkolb ließ den Spanier Angel Vicioso (Katusha) und Landsmann Paul Martens (Blanco) hinter sich. «Ich habe nur noch Vollgas gegeben», erklärte der 24-Jährige.

Der in Frankfurt am Main lebende WM-Vierte lobte sein Argos-Shimano-Team für «die tolle Arbeit. Heute ist ein großer Tag für meine Mannschaft». Zumal er seinen Sieg vor dem Start in Cosenza praktisch angekündigt hatte: «Das ist der Tag, den wir uns am stärksten vorgemerkt haben. Ich fühle mich gut und hoffe auf die heutige Etappe.»

Nach Degenkolbs Premieren-Sieg beim Giro durfte sich auch der Sportliche Leiter des niederländischen Teams bestätigt fühlen. «Super, dass es so geklappt hat, wie wir es wollten», bemerkte Addy Engels, der zudem betonte: «Wir haben es ausgenutzt, dass Mark Cavendish abgefallen ist und mit der Entscheidung nichts zu tun hatte.» Der Favorit auf den Gesamtsieg, der noch die erste Etappe gewonnen hatte, konnte das Tempo auf den letzten beiden Schluss-Anstiegen nicht mehr mitgehen.

Das Rosa Trikot des Gesamtführenden verteidigte der Italiener Luca Paolini. Der Sieger der dritten Etappe liegt 17 Sekunden vor dem Kolumbianer Rigoberto Uran, der trotz seiner Panne im Schlussteil Rang zwei im Gesamtklassement halten konnte. Auf Rang drei folgt der Spanier Benat Intxausti, der 26-Sekunden Rückstand auf den Katusha-Profi aufweist. Die 6. Etappe führt am Donnerstag von Mola Di Bari nach Margherita Di Savoia.