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Das bringt der Tag bei der Leichtathletik-WM

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Doha
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Die Leichtathletik-WM in Doha geht mit Medaillen-Chancen für deutsche Athleten in den vorletzten Tag. Foto: Michael Kappeler/dpa Foto: dpa

Konstanze Klosterhalfen und die deutsche Frauen-Staffel stehen im Blickpunkt des vorletzten WM-Tages in Doha. Im Marathon ist bei den Männern das letzte nächtliche Hitzerennen auf den Straßen von Katars Hauptstadt angesetzt.


Doha (dpa) - Am heutigen vorletzten Tag (15.20 Uhr/ARD) der Leichtathletik-WM schaut das deutsche Team auf Langstreckenläuferin Konstanze Klosterhalfen und die 4 x 100-Meter-Staffel der Frauen.

Die 22 Jahre alte Leverkusenerin geht über 5000 Meter als Medaillenkandidatin an den Start. Die große Frage ist allerdings: Wie hat sie den Trubel um die Doping-Sperre für Starcoach Alberto Salazar verkraftet? Klosterhalfen trainiert seit dem vergangenen Jahr bei dessen Nike Oregon Project in den USA.

»Ich habe nichts mehr zu beweisen. Ich habe meine beste Saison erlebt, deshalb möchte ich einfach nur mein bestes Rennen liefern«, sagte die deutsche Rekordhalterin. Titelverteidigerin Hellen Obiri führt mit 14:20,36 Minuten zwar die Jahresweltbestenliste an. Als WM-Fünfte über 10.000 Meter hat die Kenianerin aber auch schon viel Kraft gelassen.

Die in diesem Jahr dominierende Sifan Hassan, die ebenfalls in Oregon trainiert, rennt unmittelbar davor im 1500-Meter-Finale. Die in Äthiopien geborene Niederländerin hat bereits Gold über 10.000 Meter.

Die deutsche 4 x 100-Meter-Staffel der Frauen muss auf die verletzte deutsche Sprintmeisterin Tatjana Pinto verzichten. Das Quartett um Vize-Europameisterin Gina Lückenkemper kam als Vorlauf-Fünfter nur über die Zeit weiter und hofft dennoch auf eine Medaille. Nicht einmal die US-Amerikanerinnen (42,21 Sekunden) waren in diesem Jahr schneller als die deutschen Frauen beim Berliner ISTAF (41,67 Sekunden). »Morgen wird noch mal angegriffen: neuer Tag, neues Glück!«, sagte Lückenkemper.

Das letzte heiße Nachtrennen der WM auf den Straßen Dohas ist ein Klassiker: Beim Marathon der Männer ist allerdings kein deutscher Ausdauerspezialist dabei. Kommt der Weltmeister erstmals seit 2001 wieder aus Äthiopien? Damals triumphierte in Kanada Gezahegne Abera. Kenias Superstar Eliud Kipchoge - der Weltrekordler und Olympiasieger - bereitet sich auf sein Rennen am 12. Oktober in Wien vor, wo er als erster Mensch der Welt mit Tempomachern unter zwei Stunden bleiben will. So gelten die Äthiopier Mosinet Geremew und Mule Wasihun als Favoriten für die 42,195 Kilometer.

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