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Das bringt der Tag bei der Leichtathletik-WM

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Kevin Mayer
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Liegt nach dem ersten Zehnkampf-Tag auf Rang drei: Weltrekordler Kevin Mayer aus Frankreich beim Weitsprung. Foto: Michael Kappeler/dpa Foto: dpa

Wer wird der König der Athleten? Die Zehnkämpfer küren am Donnerstag in Doha ihren Weltmeister. Topfavorit Kevin Mayer muss die Führung erst noch erkämpfen. Das deutsche Team hofft auf Kugelstoßerin Christina Schwanitz, die allerdings nur Außenseiterin ist.


Doha (dpa) - Die Mehrkampf-Medaillen werden am Donnerstag (15.35 Uhr/ARD) bei der Leichtathletik-WM in Doha vergeben.

Weltrekordler Kevin Mayer aus Frankreich lauert nach dem ersten Tag auf Rang drei. Der Olympia-Dritte Damian Warner führt vor seinem kanadischen Landsmann Pierce Lepage. Die Deutschen Kai Kazmirek und Niklas Kaul haben nach fünf Disziplinen einigen Abstand zu den Podest-Plätzen. Kugelstoßerin Christina Schwanitz hofft im Khalifa-Stadion auf eine Überraschung.

Kazmirek, WM-Dritter von 2017, von der LG Rhein-Wied belegt nach Abschluss der Disziplinen am Mittwoch Rang sieben als bester Deutscher. Das Mainzer Talent Kaul ist Elfter. »Ich bin happy, das war die erste Disziplin, bei der ich mich richtig gut gefühlt habe«, sagte der 21-Jährige nach dem 400-Meter-Lauf. Tim Nowak aus Ulm belegt den 16. Platz. Im deutschen Team fehlen Europameister Arthur Abele und der frühere Vize-Weltmeister Rico Freimuth.

Im Siebenkampf ohne deutsche Starterin führt die Britin Katarina Johnson-Thompson nach vier Disziplinen mit 4138 Punkten vor der belgischen und Titelverteidigerin Olympiasiegerin Nafissatou Thiam (4042). Vize-Weltmeisterin Carolin Schäfer aus Frankfurt/Main musste wegen Kniebeschwerden absagen. Erstmals bei einer WM werden der Zehnkampf und der Siebenkampf parallel ausgetragen.

Im Kugelstoßen war Schwanitz 2015 Weltmeisterin. Inzwischen ist sie 33 und die Mutter von Zwillingen. Die zweifache Europameisterin vom LV 90 Erzgebirge reiste mit der Empfehlung von 19,37 Metern und als Nummer fünf der Welt an. Die Qualifikation überstand sie ohne Probleme, für eine Medaille müsste sie sich noch steigern. Titelverteidigerin und Topfavoritin ist die Chinesin Gong Lijiao, die in diesem Jahr bereits auf 20,31 Meter kam.