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Das Breitmaulnashorn Sudan ist gestorben

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Breitmaulnashorn Sudan
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Als Sudan noch lebte, wurde das Nördliche Breitmaulnashorn ständig von einem Pfleger bewacht. Foto: Str/AP/dpa Foto: dpa

Sudan war das letzte bekannte männliche Nördliche Breitmaulnashorn der Welt. Er lebte in einem Nationalpark in dem Land Kenia. Doch nun ist Sudan gestorben.


Sudan wurde 45 Jahre alt. Für ein Nashorn war er schon sehr alt. Am Ende konnte er sich kaum noch auf den Beinen halten. Deshalb haben Tierärzte entschieden, das Tier einzuschläfern.

Als Sudan noch lebte, wurde er rund um die Uhr von Naturschützern bewacht. Der Grund: Wilderer jagen Nashörner, um ihre Hörner zu stehlen und zu verkaufen.

Früher waren Nördliche Breitmaulnashörner in Afrika weit verbreitet. Jetzt gibt es nur noch zwei weibliche Tiere dieser Unterart: Najin und Fatu. Das sind die Tochter und Enkelin von Sudan.

Wissenschaftler versuchen schon seit längerer Zeit, Nachwuchs zu züchten. So wollen sie verhindern, dass die Unterart ausstirbt. Bislang ist ihnen das noch nicht gelungen. Helfen könnte dabei auch eine andere Unterart: die Südlichen Breitmaulnashörner.