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CSU besichtigt Kläranlage

Berchtesgaden (CSU) - Im Rahmen ihrer regelmäßigen Treffen machten die CSU-Ortsvorsitzenden aus Berchtesgaden, Schönau am Königssee, Bischofswiesen, Ramsau und Marktschellenberg Station in der Kläranlage Berchtesgaden.

Gemeindeübergreifende Zusammenarbeit ist für die CSU ein zentrales Anliegen. Deshalb informieren sich die Ortsverbände bei ihren regelmäßigen Treffen über entsprechende Initiativen. Die Kläranlage in Berchtesgaden ist für viele Gemeinderäte vordergründig ein hoher Kostenfaktor, wird sie doch von den Gemeinden Berchtesgaden, Bischofswiesen, Schönau am Königssee und Ramsau gemeinsam finanziert.

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Dennoch stellt die riesige Anlage sicher, dass die heimischen Gewässer quasi »Badewasserqualität« haben. Vor Ort erläuterten Berchtesgadens Bürgermeister Franz Rasp und Klärwerksmeister Georg Lenz die Arbeitsweise und die bereits getätigten Investitionen.

Daneben war noch zu erfahren, dass in einem Fünfjahreszeitraum bis 2015 insgesamt 2,6 Millionen Euro investiert werden. Besonderes Augenmerk wird auf den wirtschaftlichen Betrieb gelegt, um möglichst geringe Gebühren für den Bürger zu ermöglichen. Beispielsweise wird das anfallende Klärgas über neue hocheffiziente Blockheizkraftwerke zur klimaneutralen Stromerzeugung verwendet. Der Betrieb wird an 365 Tagen im Jahr rund um die Uhr durch ein Team von sechs qualifizierten Mitarbeitern gewährleistet.

Die Teilnehmer der CSU waren überzeugt von der professionellen Arbeit im Klärwerk Berchtesgaden und freuen sich auf den nächsten gemeinsamen Informationsbesuch bei einer gemeindeübergreifend genutzten Einrichtung.