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Chiemgauer auf Pisten und Loipen gut unterwegs

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Sophia Eckstein vom SC Ainring wurde beim FIS-Riesenslalom am Jenner 8., was zugleich Platz 2 der deutschen Meisterschaft bedeutete. (Fotos: Wegscheider)
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Einen großen Erfolg konnte Antonia Kermer vom SK Berchtesgaden feiern. Sie wurde am Krautkaser deutsche Jugendmeisterin im Riesenslalom in der Klasse U 18 und konnte ihre derzeit gute Form unter Beweis stellen.

Die Skiläufer aus dem Chiemgau waren am vergangenen Wochenende wieder erfolgreich unterwegs. Für den größten Erfolg sorgte Skicrosser Tim Hronek vom SV Unterwössen, der als Dritter des Weltcups in Megève erstmals auf das Siegerpodest kam.


Mit etwas mehr Glück hätte es auch Hroneks erster Sieg werden können. Diesen holte sich der Kanadier Kevin Drury vor Bastien Midol aus Frankreich. Florian Wilmsmann vom TSV Hartpenning wurde Vierter, Ferdinand Dorsch vom SC Schellenberg kam an die 24. Stelle. Am Krautkaserhang des Jenners fand ein FIS-Riesenslalom statt, bei dem aufgrund der schwierigen Strecke wiederum viele Läuferinnen und Läufer ausgefallen sind. Die hohe Ausfallquote ist jedoch nicht nur dem bekannt schweren Hang geschuldet, sondern auch der hohen Risikobereitschaft der dritten Skigarnitur. Denn 20 Ausfälle bei einem Riesenslalom mit 50 Starten sprechen für sich.

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Unbeeindruckt davon setzte sich der Schweizer Maurus Sparr (1:33,70) an die Spitze. Der Zweitplatzierte, Moritz Fetscher (1:35,38) von der Skizunft Ehingen, belohnte sich zugleich mit dem deutschen Meistertitel. Platz drei eroberte der Slowene Jure Cas (1:35,75). Philipp Graefe (1:40,30) vom SK Berchtesgaden landete an der 20. Stelle.

Der Aufsteiger dieser Saison, Roman Frost (SC Bayer Leverkusen) aus Berchtesgaden, der zuletzt siebenmal ins Ziel gekommen ist, gehörte dieses Mal auch zu den Opfern des Krautkasers. Gleiches galt für die Brüder Simon und Jonas Bolz vom WSV Bischofswiesen, die ebenfalls zu viel wagten und ausgeschieden sind.

Mit zehn Ausfällen bei 35 gestarteten Damen aus neun Nationen hielten sich die »Krautkaserprobleme« bei der Weiblichkeit in Grenzen.

Den überlegenen Sieg holte sich die Österreicherin Michaela Dygruber (1:36,49) vor der Italienerin Elena Sandulli (1:37,53) und der weiteren Österreicherin Anna Grünauer (1:37,58). Der 8. Platz von Sophia Eckstein (1:39,44) vom SC Ainring bedeutete zugleich Platz 2 der deutschen Titelmeisterschaft. Antonia Kermer (1:40,74) vom SK Berchtesgaden wurde gute 12. Katharina Huber (SK Berchtesgaden/1:42,01) kam auf Platz 16, Lara Klein (1:42,03) vom SC Lenggries/CJD landete einen Platz dahinter. Langläufer Alexander Brandner vom WSV Bischofswiesen startete beim DSV Jugendcup/Deutschlandpokal im Langlaufstadion von Oberstdorf/Ried. Dabei kam der Berchtesgadener beim Prolog über 1,5 Kilometer in freier Technik an die gute 9. Stelle der Juniorenklasse. Sebastian Kistenmacher vom SK Berchtesgaden, der wegen seiner Studien wenig Zeit zum Training hat, erreichte Rang 20.

Über zehn Kilometer in der Klassischen Technik musste Brandner gegen die Profis von Zoll, Bundeswehr und Polizei antreten, erreichte aber in der Junioren/Herrenklasse dennoch einen guten 27. Platz. cw