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Bunt schminken statt verstecken

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CSD-Teilnehmer
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Am Wochenende demonstrierten viele Menschen unter anderem für die Rechte von Schwulen und Lesben. Foto: Christoph Schmidt/dpa Foto: dpa

Bunt geschminkt und kostümiert zogen Tausende Leute durch die Straßen. Das sah ein bisschen aus wie zu Fasching - nur dass an diesem Wochenende kein Fasching war. Vielmehr feierten die Menschen am Samstag in mehreren deutschen Städten eine CSD-Parade.


CSD ist die Abkürzung für Christopher Street Day. Dieser Tag erinnert an einen Protest im Jahr 1969. Damals setzten sich viele Menschen in der Christopher Straße in der Stadt New York für die Rechte von homosexuellen Menschen ein. Also von Männern, die Männer lieben, und Frauen, die Frauen lieben.

Jeden Sommer erinnern Millionen Menschen mit Umzügen in vielen Städten an diesen ersten Protest. Dabei feiern sie nicht nur große Partys. Sondern sie demonstrierten dabei auch. Es geht ihnen um gleiche Rechte für alle - egal, wer sie sind und wen sie lieben.

Nicht überall auf der Welt werden homosexuelle Menschen gleich behandelt. In Deutschland etwa dürfen sie erst seit zwei Jahren heiraten. Mit ihren auffälligen Kleidern wollen die Demonstranten bei den CSD-Paraden auch zeigen: Wir verstecken uns nicht.