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Bundesrichter legen Hürden für Kettenarbeitsverträge höher

Erfurt (dpa) - Das Bundesarbeitsgericht hat der mehrfachen Befristung von Arbeitsverträgen engere Grenzen gesetzt. Künftig müssen Arbeitgeber bei sehr langen Kettenbefristungen begründen, wieso das Arbeitsverhältnis nicht in ein dauerhaftes umgewandelt wird, entschieden die obersten deutschen Arbeitsrichter. Zeiträume, ab wann der Missbrauch beginnt, definierten sie jedoch nicht. In Fällen wie der Klägerin, in denen langjährige Befristungen mit vielen Verträgen die gesamte Erwerbsbiografie umfassten, liege ein Missbrauch nahe, sagte Gerichtssprecherin Inken Gallner.

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