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Bub (12) springt in Berchtesgadener Ache – Polizisten retten ihn aus lebensbedrohlicher Lage

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Hochwasser in der Berchtesgadener Ache am Schellenberger Wehr (Foto: Christian Wechslinger/Archivbild)

Marktschellenberg – In eine lebensgefährliche Situation brachte sich am Sonntagnachmittag ein 12-jähriger Bub mit einem Sprung in die Berchtesgadener Ache. Freunde, die ihm dabei zugesehen hatte, versuchten zu helfen – zunächst erfolglos. Erst zufällig vorbeikommende Bundespolizisten konnten den Schellenberger aus dem Wasser retten.


Nach Angaben der Berchtesgadener Polizei war der 12-Jährige gegen 16 Uhr von einer Mauer an der Salzburger Straße in die Ache gesprungen und wollte den Fluss zum Ausstieg am gegenüberliegenden Ufer durchqueren. Wegen der starken Strömung des Gewässers gelang ihm die Querung allerdings nicht und er wurde in Richtung des Wehrs abgetrieben.

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Erst an der zweiten Brücke – unmittelbar vor der dortigen Staustufe – konnte er sich an einen Brückenpfeiler klammern. Mehrere Freunde des Buben, die den Sprung mit ansahen, holten umgehend Hilfe und konnten an der Hauptstraße eine zufällig vorbeikommende Streife der Bundespolizei anhalten.

Die Beamten leiteten sofort Bergungsmaßnahmen ein und konnten den verunglückten Burschen aus seiner misslichen Lage befreien. Glücklicherweise wurde der junge Schellenberger bei seinem unbedachten Sprung nur leicht verletzt. Der verständigte Rettungsdienst brachte den Verletzten ins Krankenhaus.

Ein weiterer Ersthelfer, der sich zuvor ins Wasser begeben hatte, wurde ebenfalls durch die starke Strömung abgetrieben, konnte die Ache jedoch zum Glück selbstständig wieder verlassen.

In diesem Zusammenhang weist die Polizei deutlich auf die Gefahren von Fließgewässern – gerade nach Regentagen und der damit einhergehenden starken Strömungen – hin. Insbesondere in der Nähe von Wehranlagen und Staustufen kann ein unüberlegter Badeausflug schnell in einer lebensgefährlichen Situation enden.