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Grabenstätter Schulrektorin vertrat in Berlin das Projekt der Bayerischen Staatsregierung »MundART WERTvoll«

Brunnhuber beim Bundespräsidenten in Berlin

Grabenstätt – Auch die Rektorin der Grundschule Grabenstätt wurde im Park von Schloss Bellevue von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier für ihr bürgerliches Engagement gewürdigt.

Die Grabenstätter Schulleiterin Josephine Brunnhuber vertrat das Wertebündnisprojekt der Bayerischen Staatsregierung »MundART WERTvoll« beim Bürgerfest des Bundespräsidenten in Berlin und hatte auch die Gelegenheit mit Frank-Walter Steinmeier persönlich zu sprechen. Mit dabei war auch Brunnhubers Tochter Magdalena.

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier würdigte bei seinem zweitägigen Bürgerfest im Park von Schloss Bellevue jene Menschen in Deutschland, die mit ihrem bürgerschaftlichen Engagement zu einer starken Zivilgesellschaft beitragen. Zu den ausgewählten 4000 Gästen zählte auch die Rektorin der Grundschule Grabenstätt, Josephine Brunnhuber, die stellvertretend für das Wertebündnisprojekt der Bayerischen Staatsregierung »MundART WERTvoll« dabei war, das Kindern den bayerischen Dialekt nahebringt.

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Die Schulleiterin hatte das Musical »Als die Tiere die Schimpfwörter leid waren« ins Bairische übersetzt und studierte es mit Schülern und Lehrern über ein Schuljahr lang ein. Nach zahlreichen erfolgreichen Aufführungen folgte heuer die umjubelte Kinderoper »Die kleine Zauberflöte« – ebenfalls auf Bairisch. Für ihre Darbietungen hat die Schule bereits einige Auszeichnungen erhalten.

»Mundart ist einfach ein Stück Heimat, es gehört zu uns, es passt zu uns, und mein Ziel an der Grundschule Grabenstätt ist, dass die Kinder beides können, Hochdeutsch und Mundart. Auch sollen sie lernen, in welcher Situation sie besser das eine oder das andere sprechen, und dass sie sich für Mundart nicht schämen müssen«, so Brunnhuber in einem BR-Interview am Rande des Bürgerfestes. Der Bundespräsident hieß rund 14 000 Gäste an beiden Tagen mit seiner Frau Elke Büdenbender willkommen und informierte sich über die Vielfalt des ehrenamtlichen Engagements. »Die Ehrenamtler bringen die Menschen zusammen«, so Steinmeier. Zur Idee des Bürgerfestes gehört es, dass zahlreiche Initiativen, Organisationen und Unternehmen Einblicke in ihre ehrenamtliche und gemeinwohlorientierte Arbeit geben.

Der Tag des offenen Schlosses mit buntem Rahmenprogramm bot die Gelegenheit, dem seit 19. März amtierenden Bundespräsidenten persönlich zu begegnen. Unter dem Titel »Engagement – für eine lebendige Demokratie« diskutierte das Staatsoberhaupt zudem mit dem Ex-Fußballprofi Gerald Asamoah, dem Schauspieler Florian David Fitz sowie der Klimaforscherin und Lehrerin Nana Schön über ihre Motivation, die Gesellschaft ein Stück besser zu machen.

Darüber hinaus öffnete Steinmeier die Türen von Schloss Bellevue und gewährte Einblicke in seinen Amtssitz. Und natürlich stand er auch für Fotos zur Verfügung: »Ein Selfie mit dem Bundespräsidenten zu ergattern war besonders schwierig, da ihn sieben Leibwächter abschirmten, es hat dann aber doch geklappt«, so Brunnhuber, die der Einladung mit Mann und Tochter gefolgt war. mmü