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Bischofswieserin bei Unfall auf B20 am Böcklweiher schwer verletzt

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Foto: Ziegler, BRK BGL

Bischofswiesen – Mit einem Rettungshubschrauber wurde eine schwer verletzte Bischofswieserin nach einem Kreuzungsunfall am Donnerstag Nachmittag auf der B20 auf Höhe des Böcklweiher ins Krankenhaus eingeliefert.


Ein 26-jähriger Autofahrer aus Berchtesgaden wollte gegen 15.20 Uhr mit seinem Ford Transit von der Böcklweiherstraße kommend die Bundesstraße 20 in Richtung Wassererweg überqueren. Dabei übersah er eine 55-jährige Bischofswieserin, die mit ihrem Wagen auf der B20 in Richtung Strub unterwegs war und die beiden Fahrzeuge kollidierten auf der Kreuzung.

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Beim Zusammenstoß erlitt die Bischofswieserin schwere Verletzungen. Sie wurde nach notärztlicher Erstversorgung mit dem Rettungshubschrauber in ein umliegendes Krankenhaus eingeflogen. Der 26-jährige Transitfahrer wurde nur leicht verletzt.

Die Leitstelle Traunstein schickte die Freiwillige Feuerwehr Bischofswiesen und das Rote Kreuz mit zwei Rettungswagen aus Bad Reichenhall und Berchtesgaden, dem Berchtesgadener Notarzt, dem Einsatzleiter Rettungsdienst und dem Traunsteiner Rettungshubschrauber „Christoph 14“ zum Unfallort. Die Besatzung des zweiten Berchtesgadener Rettungswagens war mit einem Patienten zur Kreisklinik Bad Reichenhall unterwegs und übernahm die Erstversorgung, bis der zweite Rettungswagen aus Bad Reichenhall eintraf. „Christoph 14“ flog die Frau zum Klinikum Traunstein – eine Rettungswagen-Besatzung brachte den Mann zur Kreisklinik Bad Reichenhall.

An beiden Unfallfahrzeugen entstand jeweils Totalschaden. Die Polizei beziffert die Höhe auf insgesamt rund 20.000 Euro. Die B20 musste für die Unfallaufnahme rund eine Stunde komplett gesperrt werden. Neben Polizei und Rettungsdienst war die Feuerwehr Bischofswiesen mit fünf Fahrzeugen und 33 Helfern im Einsatz. Die Floriansjünger übernahmen die technische Hilfeleistung und reinigten die Fahrbahn.

Um die Unfallursache genau zu klären, führt die Polizeiinspektion Berchtesgaden die weiteren Ermittlungen zum Hergang.

red/BRK BGL

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