weather-image

Biber bauen Burgen im Wasser

0.0
0.0
Biber wieder unterwegs
Bildtext einblenden
Ein Biber sitzt im Biosphärenreservat Mittelelbe im hohen Gras. Foto: Klaus-Dietmar Gabbert/ZB/dpa Foto: dpa

Er ist wieder da: der Biber. Er ist das größte Nagetier Deutschlands, aber lange galt er als ausgestorben.


Doch in einigen Bundesländern breitet er sich wieder aus, zum Beispiel in Rheinland-Pfalz, Bayern, Thüringen und Hamburg.

Dabei gilt: Hauptsache Wasser! Der Biber lebt gern an Flüssen, Teichen oder Seen. Sein Körper mit dem dichten braunen Fell wirkt zwar plump. Aber das Tier ist ein perfekter Schwimmer.

Mit seinen Schwimmhäuten an den Hinterfüßen kommt es im Wasser flott voran. Außerdem kann der Biber beim Tauchen mit Hautfalten seine Augen und Nase verschließen. Und er kann unter Wasser fressen - Seerosen etwa!

An Land knabbert das Nagetier mit seinen kräftigen Zähnen Bäume an und kann sie sogar fällen. Mit den Stämmen staut der Biber etwa Wasser und baut sich eine Burg mit etlichen Gängen. Darin leben die Tiere in Familien.

Unterwegs sind Biber vor allem in der Dämmerung und nachts. Die Tage verbringen sie im Bau.