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Beschuldigter im Fall NSU soll zehn Jahre lang V-Mann gewesen sein

Berlin (dpa) - Im Zusammenhang mit den Ermittlungen gegen die rechtsextreme Terrorzelle NSU stehen nun auch die Berliner Behörden in der Kritik. Ein Beschuldigter in dem Fall soll V-Mann des Landes Berlin gewesen sein, wie der Untersuchungsausschuss-Vorsitzende Sebastian Edathy sagte. Zehn Jahre lang habe er als V-Mann des LKA gearbeitet, berichteten «Spiegel Online» und «Sueddeutsche.de». Zuvor hatte das Gremium beklagt, Berlin habe einen Hinweis vorenthalten: Demnach soll schon im Jahr 2002 ein Hinweis auf den möglichen Aufenthaltsort der untergetauchten Terror-Gruppe vorgelegen haben.

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