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Bergsteiger stürzt am Gipfel der Zugspitze 150 Meter tief in den Tod

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Tödlicher Bergunfall an der Zugspitze: Wanderer stürzt in den Tod
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Foto: Kauk0r/Wikipedia/Wikimedia Commons; eigenes Werk

Zugspitze – Ein tödliches Ende nahm ein tragischer Bergunfall am gestrigen Dienstag am Gipfel der Zugspitze bei Garmisch-Partenkirchen. Dort ist ein Urlauber rund 150 Meter tief in den Tod gestürzt.

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Wie die Polizei mitteilt, war ein 50-jähriger Tourist aus den Niederlanden gemeinsam mit seinem Schwager gegen 11 Uhr vom Münchner Haus aus über einen Steig in Richtung Zugspitzplatt aufgebrochen. Dabei waren die beiden lediglich adäquat ausgerüstet.

Auf einem Altschneefeld, nur etwa zehn Gehminuten vom Ausgangspunkt entfernt, verlor der 50-jährige Niederländer nach derzeitigen Erkenntnissen seinen Halt und stürzte etwa 150 Höhenmeter in die Tiefe. Der Bergsteiger erlitt beim Aufprall schwerste Verletzungen am Kopf. Vermutlich war der Urlauber sofort tot.

Sein Begleiter verständigte umgehend die Bergwacht, deren Einsatzkräfte allerdings nur noch den Tod des Mannes feststellen konnten. Im unwegsamen Gelände an der Unfallstelle und wegen der ungünstigen Wetterlage gestaltete sich die Leichenbergung schwierig. Normalerweise wird zur Bergung ein Helikopter eingesetzt. In diesem Fall mussten Einsatzkräfte der Bergwacht Garmisch-Partenkirchen und der Alpinen Einsatzgruppe der Polizei am heutigen Mittwoch am Tau in Richtung Zugspitzplatt eingeflogen und abgeseilt werden. Anschließend wurde der Tote geborgen.

 

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