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Berglerherbst war Erfolg

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(Foto: Huber)

Teisendorf – Die Mitglieder des Brauchtumsvereins Freidling haben sich wieder sehr viel Mühe mit den Vorbereitungen zum Berglerherbst in Babing gemacht. Trotz des nicht ganz so guten Wetters war die Veranstaltung ein großer Erfolg.


Für die Andacht bei der Irmengardkapelle vor dem Stacherl-Anwesen hatte Diakon Robert Rehrl besinnliche Texte vorbereitet, ganz unter dem Gedanken des Dankens – für die Heimat, die Familie, die Gesundheit, den Arbeitsplatz und die viele sonstige Gelegenheiten, die uns die Liebe Gottes zeigen. Die Andacht wurde mit Chorälen der Musikkapelle Teisendorf umrahmt, die später im Festzelt für Stimmung sorgte.

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Nach der Andacht ging es aufs Festgelände, wo zahlreiche Stände aufgebaut waren oder ins Zelt zum Mittagessen. Der Freidlinger Brauchtumsverein wurde vor rund zehn Jahren gegründet und gleich so gut angenommen, dass er heute bereits weit über 300 Mitglieder zählt, vorwiegend aus den Ortschaften und Weilern am Nordhang des Teisenbergs. Hervorgegangen ist der Verein aus verschiedenen Freidlinger Schnalzergruppen, die nicht nur im Winter die Geselligkeit pflegen wollten.

Inzwischen wurde schon mehrmals in Babing ein Maibaum aufgestellt und im Herbst der Berglerherbst ausgerichtet. Trotz des nicht ganz so guten Wetters ließen sich auch heuer viele Besucher die Gelegenheit nicht entgehen, für ein paar gemütliche Stunden bei Musik, Brotzeit oder Kaffee und Kuchen samt Schmalzgebackenem mit Freunden und Nachbarn nach Babing zu kommen.

Gleichzeitig gab es Gelegenheit, neueste landwirtschaftliche Maschinen und Traktoren zu besichtigen, die Händler aus der Region vorstellten. Auch einige Direktvermarkter boten ihre Erzeugnisse an. Da waren neben Trachtenbekleidung Honig und Käse genauso zu finden wie Schnaps und Liköre. Aber auch schöne Herbstgestecke und Kunstgewerbliches wurden angeboten, vor allem Heufiguren, Naturblumenkränze und Herbstblumen, Drechselarbeiten und Keramik. Auch ein Holzkünstler war da, der aus Holzklötzen mit seiner Motorsäge Figuren schnitzte.

Der Tag war auch für die Kinder ein Erlebnis. Da gab es Schafe zum Streicheln, Kinder konnten sich beim Kinderschminken in Kätzchen, Tiger oder sonst ein Fabelwesen verwandeln lassen. Auch die Hüpfburg war ständig belagert. Eine besondere Attraktion war die Drehleiter der Teisendorfer Feuerwehr. Hier konnten sich Erwachsene wie Kinder die Heimat aus rund 25 Meter Höhe anschauen. Natürlich durften auch Köstlichkeiten wie Steckerlfische und geräucherte Forellen und Makrelen nicht fehlen. Kuchen und Schmalzgebackenes vervollständigten das Angebot. Bereits am Freitagabend gab es gemütliche Bierzeltstimmung mit der »Weißbiermusi«. wh

 

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