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Berchtesgadener lassen es krachen

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Anna Fernstädt gewann mit Bronze das vierte Edelmetall für die Aktiven vom Königssee. (Foto: privat)

Winterberg – Der amtierende Vizeweltmeister im Zweierbob, Johannes Lochner, mit Anschieber Joshua Bluhm vom BC Stuttgart Solitude wurde bei den Junioren-Weltmeisterschaften im Zweier- und im Viererbob in Winterberg seiner Favoritenrolle vollauf gerecht. Bereits im kleinen Schlitten verwies das Team vom BC Stuttgart Solitude Christoph Hafer/Marc Rademacher (BC Bad Feilnbach/+0,30) sowie die weitere deutsche Besatzung mit Richard Oelsner/Paul Krenz (BSC Sachsen Oberbärenburg/WSV Oberhof/+0,68) auf die weiteren Podestplätze.


Noch größer war der Vorsprung dann im Viererbob. Lochner hat mit seinen Hintermännern dem Zweiten, Benjamin Maier aus Österreich, 0,67 Sekunde und dem Drittplatzierten Dominik Dvorak aus Tschechien 0,99 Sekunden abgenommen. Damit bestätigten Lochner/Bluhm neuerlich ihre überragende Form nach bisher 14 Siegen in ebenso vielen Rennen und erkämpften sich einen Startplatz für die Weltmeisterschaften der »Großen«, die in knapp zwei Wochen in Igls stattfinden wird. Insider trauen Lochner dabei sogar den Weltmeistertitel im kleinen Schlitten zu, weil er durch sein gutes Standing aus der ersten Startgruppe in die Rennen gehen kann.

Auch die Skeletonis Anna Fernstädt und Kilian von Schleinitz vom WSV Königssee holten in der Eisarena von Winterberg zweimal Edelmetall. Mit der schnellsten Laufzeit im zweiten Durchgang und nur acht Hundertstelsekunden Rückstand auf Sieger Tregybov fuhr von Schleinitz zu WM-Silber. Die beiden weiteren Starter vom WSV Königssee, Dominic Rady (+0,53) und Martin Rosenberger (+1,04), kamen auf die ausgezeichneten Ränge vier und fünf. Anna Fernstädt vom WSV Königssee erkämpfte sich in Winterberg die Bronzemedaille. Damit bewies der Bob- und Schlittenverband für Deutschland neuerlich, dass es in den Kufensportarten auch in Zukunft Siege deutscher Sportler geben wird. cw