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Zugriff auf Kamera oder GPS?

Bei Apps für Kinder Rechte genau prüfen

Selbst kleine Kinder besitzen schon ein eigenes Smartphone. Besonders faszinierend sind die zahlreichen Spiele-Apps. Eltern sollten allerdings genau auf die Privatsphäre- und Zugriffseinstellungen der heruntergeladenen Software achten.

Kind mit Smartphone
Einige Apps spionieren ihre Nutzer durch Zugriffe auf GPS und Handykamera aus. Foto: Jens Kalaene/dpa-Zentralbild Foto: dpa

Berlin (dpa/tmn) - Ein simples Smartphone-Spiel braucht in der Regel weder Kamera noch GPS, um zu funktionieren. Und doch gibt es Apps, die beim Herunterladen Zugriff auf diese Funktionen des Mobiltelefons verlangen.

Eltern sollten diese Rechte ganz genau prüfen, rät die Initiative «Schau hin! Was dein Kind mit Medien macht».

Denn hat sie einmal Zugriff auf Kamera oder Mikrofon, kann eine App - oder darin enthaltene Werbe-Software - junge Nutzer ausspionieren und zum Beispiel Informationen über deren Medienkonsum oder das Einkaufsverhalten sammeln. Solche Zugriffsrechte sollten Eltern daher verweigern, in den Einstellungen von Android und iOS ist das auch nach der Installation möglich. Oder sie verzichten von vornherein auf solche Apps.