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Bayern wollen als Spitzenreiter zum Oktoberfest

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Wollen als Tabellenführer zum Oktoberfest: Die Spieler des FC Bayern München. Foto: Matthias Balk/dpa Foto: dpa

Vor dem Oktoberfest-Besuch will der FC Bayern zunächst seine Bundesliga-Tabellenführung behalten. Gegner Hoffenheim hat derzeit nicht die Klasse vergangener Jahre. Reizvolle Verfolgerduelle gibt es in Leverkusen und Freiburg.


Berlin (dpa) - Als Bundesliga-Spitzenreiter macht das Feiern auf dem Oktoberfest immer noch am meisten Spaß. Doch vor dem Ausflug auf die Wiesn muss Fußball-Rekordmeister FC Bayern München am siebten Spieltag gegen 1899 Hoffenheim antreten.

Von den Verfolgern treffen heute (15.30 Uhr/Sky) Bayer Leverkusen und RB Leipzig sowie der SC Freiburg und Borussia Dortmund direkt aufeinander.

FEIERLAUNE: Erst die Spitzenposition in der Bundesliga verteidigen, dann entspannt auf das Oktoberfest: Das ist der Plan beim FC Bayern vor dem Heimspiel gegen die neu formierten und schwach gestarteten Hoffenheimer, gegen die der Rekordmeister daheim noch nie verlor. Der Schwung der 7:2-Gala bei Tottenham Hotspur soll die Münchner beflügeln. Vor einem Jahr war die Lage ganz anders: Das 0:3 daheim gegen Borussia Mönchengladbach war das vierte sieglose Spiel in Serie und vermieste dem damaligen Neu-Trainer Niko Kovac und seiner Mannschaft den Besuch auf der Wiesn.

VERFOLGERDUELLE: Gleich fünf Teams liegen nach sechs Spielen mit 13 Punkten nur einen Zähler hinter den Bayern. Dazu zählen die Champions-League-Starter Bayer Leverkusen und RB Leipzig, die im direkten Duell aufeinandertreffen. Beide mussten während der Woche empfindliche Niederlagen in Europas Königsklasse einstecken. Der Tabellen-Zweite Leipzig gewann in dieser Saison bisher alle Auswärtsspiele, der Tabellen-Sechste Leverkusen ist saisonübergreifend seit sechs Heimspielen ungeschlagen.

Der SC Freiburg geht als Tabellen-Dritter in das Duell mit Vizemeister Dortmund - der BVB ist bislang nur Achter. Aber: Die Borussia ist seit 16 Begegnungen gegen den Sport-Club ungeschlagen, Freiburgs Trainer Christian Streich hat in seiner bald achtjährigen Amtszeit noch nie ein Heim-Tor seiner Teams gegen Dortmund erlebt.

VORN MIT DABEI: Auch Schalke und Borussia Mönchengladbach zählen zum Quintett mit 13 Punkten. Die Schalker wollen gegen den Vorletzten 1. FC Köln den fünften Sieg nacheinander, die Gladbacher haben den FC Augsburg zu Gast und müssen nach dem Europa-League-Spiel in Istanbul erst am Sonntag (13.30 Uhr/DAZN) antreten. Auch Wolfsburg und Frankfurt sind nach ihren Europa-Auftritten am Donnerstag erst am Sonntag gefordert: Der bei zwölf Punkten noch ungeschlagene VfL empfängt Aufsteiger 1. FC Union Berlin (15.30 Uhr/Sky), Eintracht Frankfurt tritt gegen Werder Bremen an (18.00 Uhr/Sky).

GANZ UNTEN: Hoffenheim, Augsburg, Union und Köln haben allesamt schwere Auswärtsspiele vor sich, der Tabellen-Letzte Paderborn hat den Tabellen-16. Mainz zu Gast. Der meist hoch gelobte Neuling hat erst einen Punkt geholt und braucht den ersten Saisonsieg.

Infos zum Spieltag auf bundesliga.de