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Auto rutscht an Siegsdorfer Bahnübergang in Regionalzug – 20.000 Euro Schaden

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Auto rutscht an Bahnübergang Höpfling bei Siegsdorf in Regionalzug
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Ein Auto rutschte am Montagnachmittag am Bahnübergang Höpfling in einen querenden Regionalzug. Zum Glück gab es keine Verletzten. (Foto: FDL/Lamminger)

Siegsdorf – Zu einer Kollision zwischen einem Auto und einem Zug wurden am Montagnachmittag die Einsatzkräfte nach Siegsdorf alarmiert.


Update, 21.10 Uhr: Polizeibericht

Ein 30-jähriger Siegsdorfer wollte wenige Minuten vor 16 Uhr mit seinem Firmenfahrzeug den unbeschrankten Bahnübergang im Gemeindeteil Höpfling überqueren, als sich der Personenzug der Bahnlinie Ruhpolding – Traunstein näherte. Der verantwortliche Lokführer gab vor dem Bahnübergang noch ordnungsgemäß Warnsignale ab.

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Die Sicht des Kleintransporter-Fahrers war nach rechts in Richtung des herannahenden Zuges wegen eines hohen Schneeberges eingeschränkt. Er versuchte zwar noch, seinen Wagen zum Stehen zu bekommen, doch da die Straße zum Unfallzeitpunkt wegen des Neuschnees extrem glatte war, rutschte das Fahrzeug auf der leicht abschüssigen Fahrbahn in den Gleisbereich des Bahnüberganges.

Der Lokführer leitete eine Schnellbremsung ein, doch keiner der beiden Fahrer konnte den Zusammenstoß rechtzeitig verhindern. Glücklicherweise wurden weder der Autofahrer noch die Insassen des Personenzuges bei dem Unfall verletzt. Die neun Fahrgäste konnten ihre Fahrt mit einem Ersatzbus fortsetzen. Das Auto war nicht mehr fahrbereit und musste von der Unfallstelle abgeschleppt werden.

Neben Kräften der Bundes- und Landespolizei waren die Feuerwehr Siegsdorf mit 20 Helfern, das BRK sowie ein Notfallmanager der Deutschen Bahn am Einsatz beteiligt. Der Gesamtschaden an beiden Fahrzeugen beläuft sich auf rund 20.000 Euro.

Erstmeldung:

Mehrere Feuerwehren, der Rettungsdienst und die Polizei erhielten die Meldung über den Unfall gegen 16 Uhr. Am Bahnübergang Höpfling ist ein Auto bergab auf der schneebedeckten Fahrbahn in einen Regionalzug gerutscht. Der Zug erfasste den Wagen und kam erst rund 100 Meter weiter zum Stehen.

Glücklicherweise wurde nach ersten Informationen niemand verletzt. Elf Passagiere aus dem Zug mussten mit einem Ersatzbus weiterfahren.

red/ FDLnews

 

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