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Ausstellung »X Mal Kollateral« im Chiemgau Theater

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»BarCodes« ist eines der knapp 30 ausgestellten Bilder. (Foto: Franz Müller, München)

Zur Eröffnung des Chiemgau Theaters in Traunstein ist die Kunst ins Theater mit eingezogen. Die Malerin Christine Olbrich legt mit knapp 30 Ölporträts ein Kaleidoskop an Charakteren vor. Seit der festlichen Eröffnung kann das Publikum bis zum 7. Januar 2016 ihre Ausstellung »X Mal Kollateral« im Chiemgau Theater in Traunstein sehen.


Das Ölbild-Projekt »X Mal Kollateral« ist gegenständliche Malerei. Über mehrere Jahre hinweg entwickelte die Malerin das komplexe Werk. Porträts und Figuren in Öl auf Leinwand erzählen in großer Intensität ihre Geschichten. Der vollständige Zyklus wurde bereits in München gezeigt. Von dort aus wanderte die Ausstellung nach Salzburg, wo sie während der vom ORF durchgeführten Langen Nacht der Museen im Romanischen Keller der Hypo Salzburg präsentiert wurde.

Maximilian Berger, der Gründer des Chiemgau Theaters Traunstein, holte die Bilder gleich danach in sein Theater. Dort empfangen die Porträts und Figuren den Besucher am Haupteingang, führen über den Treppenaufgang in den ersten Stock, wo sie im großen Theatersaal, im Foyer und im kleinen Bühnenraum des Obergeschoßes ihre Wirkung entfalten. »Das Porträt ist ein Geschichtenerzähler« sagt die Künstlerin. Wer in ihre Ausstellung eintaucht, wird auf Malerleinwand gebannte Geschichten entdecken.

Nach 30 Münchner Jahren lebt und arbeitet die Malerin Christine Olbrich nun wieder im Chiemgau. Hier ist sie geboren und aufgewachsen und in Vachendorf hat sie ihr Atelier eingerichtet. 15 Jahre lang war sie als Grafikerin tätig, bevor sie sich konzentriert der Malerei zuwandte. Das Porträt ist wichtigster Gegenstand ihrer Arbeit. Mit vielen Schichten aus Ölfarbe und Harz erschafft sie Bilder von starker Farbintensität.

Christine Olbrich hat bereits mehrere Einzelausstellungen in München gezeigt und an den Jahresausstellungen des BBK in der Maximilianstraße München teilgenommen. Neben ihren Ölporträts hat sie in München ihren Holzschnitt-Zyklus »Jakobs Weg« präsentiert. Ihr nächstes Projekt heißt »Erlesen« und wendet sich der Sprache zu. Christine Olbrich ist Mitglied im Berufsverband Bildender Künstler in München und Oberbayern.

Die Ausstellung kann vor, während und nach den Theatervorstellungen im Chiemgau Theater an der Traunerstraße sowie nach Absprache unter Telefon 0861/90967661 mit dem Theater besichtigt werden. fb