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Ausbildung mit Zukunft: Sicherheitspersonal ist gefragt wie nie zuvor

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Zwei Security-Mitarbeiter patroullieren auf einem Weihnachtsmarkt. Die Sicherheitsbranche leidet unter zahlreichen offenen Stellen – es gibt einfach zu wenig ausgebildete Fachkräfte. (Foto: Christian Charisius/dpa)

Wir begegnen ihnen an Flughäfen, in Justizgebäuden und größeren Regierungseinrichtungen. Wir verlassen uns auf sie und wissen ihre Arbeit rund um die Uhr zu schätzen. Die Rede ist vom Sicherheitspersonal. Doch wer steckt eigentlich dahinter? Und vor allem: Was müssen die uniformierten Männer und Frauen eigentlich alles leisten?


In vielen neuen Branchen begegnet uns heutzutage die sogenannte "Security". Sicherheitspersonal wird auf Veranstaltungen, Messen, Events, Konzerten und Musicals, in Hotels und kulturellen Einrichtungen und letztlich sogar auf größeren privaten Partys eingesetzt.

Der Großteil aller öffentlichen Veranstaltungen in unseren wichtigen Lebensbereichen verläuft glücklicherweise ohne nennenswerte Vorfälle – dazu trägt in vielen Situationen gewiss auch die bloße Anwesenheit eines Sicherheitsdienstes bei. Schon beim Eintritt wird uns häufig das Gefühl von Schutz und Geborgenheit vermittelt, wenn am Eingang Sicherheitskräfte postiert sind.

Was steckt eigentlich hinter der Security?

Einen geringen negativen Beigeschmack haben Sicherheitsdienste auf der anderen Seite dennoch, denn sie rufen uns schlimme Ereignisse aus der Vergangenheit in Erinnerung. Dabei dienen diese Maßnahmen ausschließlich zu unserem Schutz.

Hervorzuheben ist auch, dass das Sicherheitspersonal den Gästen auf vielen Veranstaltungen auch als kompetenter und freundlicher Ansprechpartner zur Verfügung steht und die Aufgaben weit über den eigentlichen Wachdienst hinausgehen – vorausgesetzt, die Fachkräfte haben eine gute Ausbildung absolviert.

Wie wird man überhaupt zur Sicherheitskraft?

In der Realität werden hohe Anforderungen an Sicherheitskräfte gestellt. Nicht nur in der Ausbildung oder der Bewerbung, sondern vor allem im Berufsalltag. Um diesem auch gewachsen zu sein, sind professionelle Schulungen im Rahmen einer Weiterbildung im Sicherheitsgewerbe sowie ein aussagekräftiges Abschlusszeugnis eine absolute Grundvoraussetzung.

Die Personalnachfrage im Sicherheitsgewerbe steigt dabei in den letzten Jahren stetig an. Fachkräfte für Sicherheit und Objektschutz genießen branchenübergreifende berufliche Zukunftsperspektiven. Sie sind zum Schutz von Stadtfesten, öffentlichen Auftritten, Messen, Hotels oder geschäftlichen Veranstaltungen im Einsatz oder überwachen Unternehmensanlagen, Kaufhäuser und soziale, kulturelle sowie religiöse Einrichtungen. Aber auch der Dienst als Personenschützer oder der Schritt in die Selbstständigkeit mit einer eigenen Sicherheitsfirma sind erwägbare Berufschancen für Sicherheitsfachkräfte.