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Aufschub für Athen rückt näher - Nackenschlag für Madrid

Tokio (dpa) - Griechenland soll mehr Zeit zum Sparen bekommen. Der Internationale Währungsfonds brachte zugunsten Athens zwei Jahre ins Gespräch - genau die Gnadenfrist, um die Ministerpräsident Antonis Samaras gebeten hatte. Aufschub bei der Sanierung der Staatsfinanzen war zuvor schon Spanien und Portugal gewährt worden. Deutschland reagierte reserviert auf den Vorstoß. Für Spanien gab es im Kampf gegen die Schuldenkrise einen neuen Nackenschlag: Die Ratingagentur Standard & Poor's senkte die Kreditwürdigkeit der viertgrößten Euro-Volkswirtschaft gleich um zwei Stufen von «BBB+» auf «BBB-».

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