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Aufbruchstimmung beim FC Bischofswiesen

Bischofswiesen - Trainerwechsel während der Saison bewirken oftmals sehr viel, können aber auch sehr viel Unruhe in einen Verein bringen. Beim FC Bischofswiesen vollzogen sich das überraschende Ende der Trainertätigkeit von Michael Brandner, die Suche nach einem neuen Verantwortlichen und die Installierung von Walter Menauer recht ruhig und richtungweisend. »Ich hätte nicht übernommen, wenn nicht die gesamte Mannschaft hinter mir und meinen Vorhaben gestanden wäre«, erklärte der neue Trainer des FC Bischofswiesen, Walter Menauer.

Als ehemaliger Chefcoach des Nachwuchses kennt Menauer die Strukturen und die Spieler seines Vereins sehr genau. Wenn auch die Vorhaben im Nachwuchsbereich mit dem Hauptverantwortlichen zunächst anders ausgesehen haben, so erfordern ungewöhnliche Dinge ungewöhnliche Maßnahmen. Weil es recht ungewöhnlich ist, dass ein Trainer nach nur vier Spielen sein Amt niederlegt, sah sich der FC Bischofswiesen einer außergewöhnlichen Situation gegenüber. Es galt möglichst schnell eine Lösung zu finden und wieder Ruhe in die Mannschaft zu bringen.

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Mit Walter Menauer scheint man den richtigen Mann für die Seniorenmannschaften des FC Bischofswiesen gefunden zu haben. »Bei mir gibt es keine Unterschiede zwischen erster und zweiter Mannschaft. Alle trainieren gemeinsam und ich baue sogar die älteren Junioren in das Training der Seniorenmannschaft ein. Schließlich möchten wir für die Zukunft eine schlagkräftige Mannschaft formen, egal in welcher Liga wir spielen«, gibt der neue Mann an der Seitenlinie vor, der den Klassenerhalt in der Bezirksliga noch lange nicht aus den Augen verloren hat: »Die Mannschaft hat sowohl in Ebersberg bei der 0:2-Niederlage und vor allem beim unglücklichen 1:2 zuletzt in Aschheim gezeigt, dass sie mithalten kann. Wenn wir dann noch unser Lazarett mit fünf verletzten Stammspielern ansehen, das sich ja wieder lichten wird, dann ist mir um die Zukunft der ersten Mannschaft des FC Bischofswiesen nicht bange«, erklärt Menauer.

Bei der ersten Trainingseinheit auf dem Kunstrasenplatz am Riedherrn waren 20 Spieler mit größtem Eifer dabei. Sogar drei verletzte Akteure wollten sich das erste Training mit ihrem neuen Trainer nicht entgehen lassen und wohnten dem Training bei. cw