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Arzt soll nach Behandlungsfehler Schmerzensgeld zahlen

Kiel (dpa) - Wegen einer Fehldiagnose, nach der einem kleinen Jungen Beine und Fingerglieder amputiert werden mussten, soll der Kinderarzt Schadenersatz und Schmerzensgeld zahlen. Das entschied das Kieler Landgericht. Die Höhe der Ansprüche des Jungen müssen noch ermittelt werden. Die Familie fordert Schadensersatz in Höhe von mindestens einer Million Euro. Der Arzt hatte 2007 statt einer Gehirnhautentzündung nur einen Infekt diagnostiziert. Der Junge fiel ins Koma. Um ihn zu retten, mussten die Ärzte amputieren.

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