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Arbeiter stürzt rund zehn Meter auf Betonblock – außer Lebensgefahr

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Foto: BRK BGL

Salzburg – Zu einem schweren Arbeitsunfall kam es heute Nachmittag bei Revisionsarbeiten an der der Untersbergbahn im Flachgau bei Grödig.


Wie der Geschäftsführer der Untersbergbahn Winfried Wagner mitteilt, hatte sich am frühen Nachmittag gegen 13 Uhr ein Arbeiter auf der Stütze 2 komplett aus dem vorgeschriebenen doppelten Sicherheitsgeschirr ausgehängt, war am Seillaufsteg an der Stützenspitze ausgerutscht und rund zehn Meter in die Tiefe auf den Betonsockel gestürzt.

Per Hubschrauber wurde der mit Knochenbrüchen schwer verletzte, aber zu jeder Zeit ansprechbare Arbeiter ins Salzburger Unfallkrankenhaus geflogen. Die erste Auskunft dort war, dass er außer Lebensgefahr sei. "Ich hoffe, dass dem Mann nicht mehr passiert ist als die augenscheinlichen Knochenbrüche", sagte Wagner. Der Betriebsleiter der Untersbergbahn werde den Vorfall nun gemeinsam mit der Polizei, der AUVA und der Bergrettung untersuchen. Ein zweiter Arbeiter, der mit dem Verunfallten an der Stütze tätig war, befand sich zur Zeit der Mitteilung noch auf dem Berg.

Aktuell bereitet die Untersbergbahn den angekündigten Tausch ihrer Gondeln vor. Eine alte ist bereits am Boden. Damit auch die zweite abgehängt werden kann, wird ein eigenes Gehänge als Gegengewicht installiert. Im Zuge dieser Arbeiten kam es zu dem bedauerlichen Unfall.