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Alm- und Panorama-Sauna

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Berchtesgaden – Schon einige Zeit waren Maßnahmen zur Attraktionssteigerung in der Watzmann Therme angekündigt. Auf der Verbandssitzung der Tourismusregion Berchtesgaden-Königssee am Dienstag ging Geschäftsführer Christoph van Bebber erstmals ins Detail. So soll es im Rahmen der Sanierungsarbeiten nach dem Brand vor allem im Saunabereich zu größeren Umbauten kommen.


Geplant ist im Saunabereich ein Tausch von Saunakabinen und Ruhebereich. Durch die Verlegung der Kabinen an die Außenseite des Gebäudes soll die Attraktivität dieses zentralen Angebots gesteigert werden. Hier wäre es beispielsweise möglich, eine Panorama-Sauna mit großen Fenstern einzubauen, außerdem will man hier Themen-Saunen wie eine »Alm-Sauna« einbauen.

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Der Ruhebereich wird dagegen in den Bereich der jetzigen Saunakabinen im Gebäudezentrum verlegt. »Im Ruhebereich ist die Aussicht nicht ganz so wichtig«, sagte Christoph van Bebber. Eine zusätzliche Ruhezone könnte eventuell im jetzigen Solebereich eingerichtet werden, wo das Angebot bisher nicht sehr gut angenommen wurde. Dieser Raum wäre aber nur über das Außengelände zu erreichen.

Derzeit läuft in der Watzmann Therme neben den Brandsanierungsarbeiten auch die Dachrandsanierung. Vorgesehen sind des weiteren Brandschutzmaßnahmen für 250 000 Euro, die der Verband genauso wie die 500 000 Euro für die Attraktivitätssteigerung über einen Kredit finanzieren will. Dazu gehören auch rund 120 000 Euro für ein neues Kassensystem. »Mit dem alten System gibt es viele Probleme, immer wieder einmal hakt es irgendwo«, so van Bebber.

Viel verspricht man sich darüber hinaus von einem neuen Farbkonzept, das bis zur Eröffnung Mitte November umgesetzt sein soll. Und schließlich will man den Solebereich durch den Einbau von Sole-Inhalation und Sole-Wärme-Kabinen stärken.

Verbandsrat Dr. Bartl Wimmer erwähnte, dass im Finanzplan jährlich rund 150 000 Euro für die Therme enthalten seien. Wimmer wollte wissen, wann denn ungefähr ein höherer Betrag für Erhaltungsmaßnahmen notwendig werde. Der Geschäftsführer bescheinigte dem Bad eine gute Substanz, die man zunächst auch mit relativ geringen Finanzmitteln gut erhalten könne. Das Datum für eine größere Erhaltungsinvestition konnte van Bebber allerdings nicht nennen.

Nicht einverstanden mit den Umbauplänen in der Watzmann Therme waren lediglich Toni Altkofer und Irmi Aschauer (beide Bischofswiesen). Ulli Kastner

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