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»Alles war gut – und der Erfolg noch viel besser«

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Alle Organisatoren und Spendenempfänger auf einen Blick. (Fotos: Tessnow)

Berchtesgaden – Der Flohmarkt der Pfarrei St. Andreas schlug auch heuer wieder ein wie eine Bombe. Dafür war erneut tagelange Vorarbeit von rund 150 ehrenamtlichen Mitarbeitern nötig, um die mittlerweile 41. Ausgabe des Flohmarkts zu realisieren. Dieser fand zum ersten Mal im AlpenCongress statt. Am Montagabend erfolgte nun die Erlösausschüttung.


Wie immer verblieben 50 Prozent der Einnahmen für gemeinnützige Institutionen und Einrichtungen im Landkreis, die andere Hälfte ging an Verantwortliche in ausländischen Institutionen. Veranstalter war heuer die Kolpingsfamilie. Organisatorin Gabi Angerer führte resümierend durch das Programm und Kathi Pfnür überreichte 20 Briefumschläge an die Vereinsvorsitzenden.

Darauf freuen sich alle Organisatoren und Vereinsteilnehmer jedes Jahr: die Spendenausschüttung des Jahresflohmarkts. Im voll besetzten Pfarrsaal St. Andreas waren alle erwartungsfroh, denn die Besucherresonanz war noch überwältigender als in den Vorjahren. »Man glaubt ja gar nicht, wie viele sich für die unterschiedlichen Einrichtungen in unserem Landkreis und auf der ganzen Welt persönlich engagieren«, begann Gabi Angerer ihre Begrüßungsrede.

»Viele Vereine sind schon jahrelang dabei. Auch wenn wir heuer Kleider und Elektrowaren aus dem Programm herausnehmen mussten, da es sonst den Rahmen gesprengt hätte, kann sich der Erlös wirklich sehen lassen. Alles war gut, und der Erfolg noch viel besser«, so Angerers Fazit.

Für die Umsetzung der verschiedenen Organisationstätigkeiten und Sozialarbeitsdienste benötigen die Vereine jeden Cent. Wofür die jeweiligen Spenden investiert werden sollten, erklärten die Vorsitzenden nach der jeweiligen Übergabe in einer kurzen Vereinspräsentation. Erfreut zeigte sich Gabi Angerer auch darüber, dass neben treuen Teilnehmern wieder neue Organisationen hinzukamen.

Zum ersten Mal dabei waren in diesem Jahr die sogenannten Brückenschwestern (Arbeit in der Palliativstation in Bad Reichenhall für das Netzwerk Hospiz), das Projekt zum Aufbau eines kleinen Krankenhauses in Tansania unter dem Vereinsnamen »Schön Helfen« von Dr. Klaus Kenn, und auch für die Caritas-Einrichtung »Moizeit« gab es einen Umschlag. Abschließend richtete Gabi Angerer ihren Dank an AlpenCongress-Leiter Sepp Wenig, der die Realisierung des Flohmarkts gewährleistete, da das Pfarrheim wegen Umbaus nicht zur Verfügung stand.

Der Veranstaltungsort sei zusätzlich noch barrierefrei, was auch Behinderten und Frauen mit Kinderwagen den Besuch ermöglichte. Angerer will sich dafür einsetzen, dass der Flohmarkt im kommenden Jahr wieder dort stattfinden kann.

Abschließend lobte Veranstalter und 1. Vorstand der Kolpingfamilie Thomas Zinner die Organisatorin und ihr Team für ihr Engagement.

Da es heuer im Flohmarktsortiment keine Kleidung gab, ist für den 5. April 2019 ein reiner Kleiderflohmarkt im Pfarrheim terminiert. Jörg Tessnow