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Algerien verteidigt Vorgehen im Geiseldrama

Algier (dpa) - Algerien hat sein umstrittenes Vorgehen im Geiseldrama in der Wüste verteidigt. Der Einsatz sei die Antwort auf eine Entscheidung der Terroristen gewesen, alle Geiseln zu töten und ein wahres Massaker anzurichten, sagte ein Armeesprecher der Tageszeitung «El-Khabar». Die Geiselnahme war gestern mit der Erstürmung der Gasanlage im Osten des Landes blutig zu Ende gegangen. Insgesamt 55 Menschen starben, darunter 23 Geiseln. 685 algerische Arbeiter und 107 ausländische Kräfte hätten befreit werden können.

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