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Alexander Wimmer neuer Vorsitzender der Jungen Union

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Auf dem Bild zu sehen sind (1. Reihe v.l.): Maximilian Lederer, Antonia Voss, Lena Größwang, Alexander Wimmer, Stephanie Weber, Rosalie Derenthal, (2. Reihe v.l.): Florian Schweiger, Sebastian Lochner, Silvan Gschoßmann, Laurin Zern, und (3. Reihe v.l.): Thomas Huber, Kajetan Schwab und Maxi Stangassinger. (Foto: privat)

Berchtesgaden – Trotz der heftigen Schneefälle, schwieriger Straßenverhältnisse und der Ausrufung des Katastrophenfalls im Berchtesgadener Talkessel, kamen zwölf junge Menschen im »Bräustüberl« aus allen fünf Gemeinden zusammen, um den Grundstein für ein neues politisches Engagement im Rahmen der Jungen Union im Ort zu legen. Bei der Gründungsveranstaltung wurde auch die Vorstandschaft gewählt.


Die Junge Union dient als Nachwuchsorganisation der CSU für Engagierte zwischen 14 und 35 als politisches Sprachrohr. Dabei soll sie auch junge Menschen an die Politik heranführen und die politische Bildung fördern.

Eingeladen zur Neugründung hatte der Kreisvorsitzende der JU, Maximilian Lederer. In seiner Begrüßung wies er darauf hin, dass es wichtig sei, neben den vier Ortsverbänden im nördlichen und mittleren Landkreis auch im Süden mit der Jungen Union gut aufgestellt zu sein. »Mich freut es sehr, dass eine junge, engagierte Gruppe tatkräftig anpacken will«, sagte Lederer, der seine Unterstützung für die neue Vorstandschaft zusicherte. »Die junge Generation kann und will Verantwortung übernehmen und die eigene Zukunft mitgestalten«, erklärte Lederer, der selbst Mitglied des Gemeinderates in Saaldorf-Surheim und Kreisrat im Berchtesgadener Land ist.

Als Vertreter der CSU-Bürgermeister war Hannes Rasp aus Schönau am Königssee gekommen. Er zeigte sich sehr erfreut über die Neugründung und das politische Engagement junger Menschen und forderte sie dazu auf, sich in der Kommunalpolitik einzubringen. »Diese Tage zeigen, wie spannend und abwechslungsreich Politik in der Gemeinde ist«, so Rasp, der gerade von einer Besprechung des Katastrophenstabs gekommen war.

Die fünf CSU-Ortsvorsitzenden waren durch Stefan Punz (Schönau am Königssee) vertreten, einst selbst Vorsitzender der JU Berchtesgadener Land Süd, als diese noch bestand. Er warnte davor, dass junge Erwachsene durch berufliche und familiäre Entwicklungen ihre Tätigkeit im Ortsverband oft wieder ruhen lassen, da sie beispielsweise zum Studieren wegziehen würden. Er appellierte an die Mitglieder, der Heimat verbunden zu bleiben und stetig neue Mitglieder zu gewinnen.

In geheimer Wahl wurde Alexander Wimmer, Student aus Bischofswiesen, der sich maßgeblich für die Neugründung eingesetzt hatte, einstimmig zum Ortsvorsitzenden gewählt.

Der Ortsvorsitzende Wimmer übernahm die Versammlung. »Dass sich so schnell Leute finden, die mitmachen, habe ich mir am Anfang nicht vorstellen können.« Die JU BGL Süd habe mittlerweile gut 25 Mitglieder, Tendenz stark steigend, was ihn sehr freue. Das wichtigste für den neuen Ortsverband seien schließlich die Mitglieder.

Um über anstehende konkrete Projekte und mittelfristige Ziele des neuen Ortsverbands zu sprechen, beschloss er die Gründung und berief im Anschluss eine erste Vorstandssitzung ein. fb