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Albaner mit gefälschten polnischen Dokumenten erwischt

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Foto: dpa/Symbolbild

Am Freitag Nachmittag kontrollierte eine Streife der Polizeiinspektion Fahndung Traunstein auf der Autobahn A8 vor der Ausreise aus dem Bundesgebiet einen 33-jährigen albanischen Staatsangehörigen in seinem Pkw mit deutscher Zulassung. Da er neben seinem echten kosovarischen Reisepass mit gültigem deutschen Aufenthaltstitel noch einen polnischen Führerschein vorwies, der durch die Beamten schnell als Fälschung erkannt wurde, wurde ihm die Weiterfahrt untersagt und er zur Anzeigenaufnahme auf die Dienststelle begleitet.

Im anschließenden Gespräch mit den Polizisten versuchte der Albaner dann noch den rechtmäßigen Erwerb seines polnischen Führerscheins zu bekräftigen, indem er zusätzlich eine polnische Aufenthaltskarte aus seiner Tasche zauberte. Leider wurde aber auch diese sehr schnell als Totalfälschung identifiziert.

Auch in seiner Vernehmung als Beschuldigter zeigte sich der Fahrer uneinsichtig. Er hätte seinen Lebensmittelpunkt zwar in Deutschland, aber nur in Polen sei es ihm möglich gewesen, in seiner Muttersprache eine Fahrprüfung abzulegen und damit eine Fahrerlaubnis zu erlangen. All das half ihm aber wenig. Die zwei gefälschten Dokumente wurden als Beweismittel sichergestellt und der Albaner muss sich nun für die nächsten Fahrten mit seinem Pkw einen Ersatzfahrer suchen. Neben einer Anzeige wegen Urkundenfälschung muss er sich nämlich schlussfolgernd auch wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis verantworten.