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Grenzüberschreitende Zusammenarbeit

Albaner flüchten mit BMW zweimal vor Polizei – Gefängnis

Foto: dpa/Symbolbild

Berchtesgaden – Mit einem gestohlenen BMW wurden am Donnerstag in Berchtesgaden drei Männer verhaftet, nachdem sie zuvor zweimal vor der Polizei geflohen waren.


Wieder einmal hat die seit Jahren hervorragende grenzüberschreitende Zusammenarbeit österreichischer und bayerischer Polizeibehörden zu einem Fahndungserfolg geführt.

Am frühen Donnerstagnachmittag war Beamten der österreichischen Polizei auf der A10 bei Anif ein Richtung Bayern fahrender BMW mit französischer Zulassung aufgefallen, der kontrolliert werden sollte. Ohne Rücksicht auf Verluste flüchteten die drei Insassen mit ihrem Wagen in Richtung Deutschland. Die Kontrollbeamten leiteten eine grenzübergreifende Fahndung nach dem Fahrzeug und den Personen ein.

Schließlich entdeckte eine Angestellte der Polizei Berchtesgaden den gesuchten Wagen gegen 15.40 Uhr auf deutscher Seite in der Nähe von Marktschellenberg und verständigte die Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums.

Die bereits angelaufene und von dort koordinierte Fahndung mehrerer Dienststellen wurde nun auf diesen Bereich konzentriert. Tatsächlich konnten wenig später Beamte der Berchtesgadener Polizei den BMW ausfindig machen.

Doch erst zusammen mit einer weiteren Streife gelang es den Polizisten schließlich, den Wagen anzuhalten. Der Fahrer hatte erneut versucht, sich auch dieser Kontrolle zu entziehen.

Bei den Insassen handelte es sich um drei albanische Staatsangehörige im Alter von 20 bis 22 Jahren. Neben einem gefälschten Führerschein des Fahrers stellten die Beamten fest, dass es sich bei dem BMW um einen erst wenige Tage zuvor in Belgien gestohlenen Wagen handelte. Auch die französischen Kennzeichen waren nicht für dieses Fahrzeug bestimmt und wiederum in Frankreich entwendet worden.

Die weiteren Ermittlungen gegen die zudem illegal eingereisten Personen hat die Kripo Traunstein übernommen.