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Achtung, Lawinengefahr!

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Achtung, Lawinengefahr!
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Manche Straßen sind gerade wegen Lawinengefahr gesperrt. Foto: Angelika Warmuth/dpa Foto: dpa

Manchmal reicht ein einzelner Skifahrer aus. Plötzlich löst sich der Schnee in den Bergen und rutscht den Hang hinunter. Eine Lawine! In den Alpen kommt das momentan regelmäßig vor.


Die Alpen sind ein großes Gebirge in Europa. Sie erstrecken sich über mehrere Länder, darunter Deutschland, Österreich und die Schweiz. Das Gefährliche an Lawinen ist: Sie können Menschen und Häuser verschütten und ganze Orte von der Außenwelt abschneiden.

Im Moment ist das Risiko für Lawinen besonders groß, warnen Experten. Skipisten und Straßen werden zeitweise gesperrt. Warnschilder weisen auf die Gefahr hin. Doch woher wissen die Fachleute, wo die Gefahr am größten ist?

»Man muss wissen, wie die Schneedecke aufgebaut ist«, sagt Hans Konetschny. Er arbeitet für eine Lawinen-Warnzentrale im Bundesland Bayern. Ist der Schnee fest, rutscht er nicht so leicht ab. Unter bestimmten Bedingungen verliert er aber den Halt.

Die Fachleute interessieren sich besonders für das Wetter in der Region. »Wir hatten jetzt mehrere Tage Neuschnee«, sagt der Fachmann. Außerdem habe es viel geregnet und es sei wärmer geworden. »Auch der Wind spielt eine große Rolle«, sagt Herr Konetschny.

Das alles trägt dazu bei, dass die Schneedecke an vielen Stellen nicht mehr so stabil ist. Der Regen zum Beispiel weiche den Schnee auf und drücke von oben auf die Schneedecke, sagt der Fachmann.

Die Experten bekommen aber auch noch mehr Infos. »Wir haben Beobachter vor Ort«, erklärt der Experte. Diese sind auf Skiern unterwegs und untersuchen den Schnee. Auch spezielle Messgeräte im Schnee helfen Experten, die Gefahr einzuschätzen. Schließlich wollen sie die Menschen warnen, bevor die Lawine den Hang hinunterrutscht.