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Ärztepräsident verteidigt Charité im Missbrauchsfall

Berlin (dpa) - Im Missbrauchsfall an der Berliner Charité hat der Präsident der Berliner Ärztekammer, Günter Jonitz, die Klinikführung in Schutz genommen. Sie bemühe sich nach Kräften um ein besseres Risikomanagement, sagte Jonitz im Inforadio des RBB. Aber es handele sich um die größte Universitätsklinik in Europa, was die Aufgabe erschwere. Gestern hatte die Charité über den mutmaßlichen Missbrauch einer 16-Jährigen berichtet - erst eine Woche, nachdem sich ein Pfleger an dem Mädchen vergangen haben soll. Die Klinikleitung räumte eine Kommunikationspanne ein.

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