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Landrat Grabner und Schulamtsdirektor Thieser begrüßen Lehrer für die Grund- und Mittelschulen im Landkreis

26 neue Gesichter im Dienst

Bad Reichenhall – Insgesamt 26 neue Grund- und Mittelschullehrer wurden im Großen Sitzungssaal des Landratsamtes in Bad Reichenhall begrüßt.

Die neuen Lehrkräfte für die Grund- und Mittelschulen im Berchtesgadener Land mit (v.r.) Landrat Georg Grabner, Seminarrektorin Monika Ilg und Schulamtsdirektor Frank Thieser sowie (v.l.) Personalratsvorsitzendem Bernd Rüger und dem stellvertretenden Schulamtsdirektor Rudolf Ringel. (Foto: Eder)

Dort wurden sie von Landrat Georg Grabner und Schulamtsdirektor Frank Thieser am Montagmorgen willkommen geheißen. Einige von ihnen waren zuvor vereidigt worden und starten ihre berufliche Karriere als Lehrer, andere wechseln lediglich die Wirkungsstätte. Eines haben sie allerdings gemeinsam: Sie alle unterrichten am heutigen ersten Schultag zum ersten Mal an einer Schule im Berchtesgadener Land.

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Grabner nutzte daher die Gelegenheit, den neuen Lehrern den Landkreis ein wenig näher zu bringen. Das Berchtesgadener Land gehöre zwar nicht zu den einwohnerstärksten und größten Landkreisen, aber sicher zu den schönsten. »Ich sage jetzt nicht der Schönste, weil das sagt jeder. Aber bei uns stimmt es«, meinte der Landrat mit einem Schmunzeln. Er ging dabei auch auf die Geschichte und geografische Besonderheiten des Landkreises ein.

Grabner war wichtig zu betonen, welch große Bedeutung die Bildungspolitik im Landkreis einnimmt: »Bildung ist das Kapital, das die meisten Zinsen trägt.« Umso mehr freue es ihn, dass er in neue Gesichter blicken könne, die einen »sehr engagierten Eindruck« machen und sich mit Motivation ihrer Aufgabe stellen wollen. Dies sei wichtig, weil die Philosophie des Landkreises laute: »Kein Talent darf verloren gehen und kein Kind ohne Schulabschluss bleiben.« Als herausragende Projekte stellte der Landrat das Schülerforschungszentrum, die Bildungsregion und die ab dem 6. November neu geschaffene Stütz- und Förderklasse in den Mittelpunkt. In diesem Zusammenhang betonte Grabner die gute Kooperation mit dem Schulamt und Direktor Frank Thieser.

»Ich weiß, dass Sie keine leichte Aufgabe haben«, sagte der Landrat in Richtung der Pädagogen. Der Umgang mit den Schülern – und auch mit ihren Eltern – bringe viele Herausforderungen mit sich. Um diese zu meistern, brauche es eine »gute Ausbildung und starke Persönlichkeiten«. Und gleichzeitig warte eine »schöne Aufgabe, weil Sie immer gleich den Erfolg sehen«. Grabner wünschte den neuen Lehrkräften viel Freude bei ihrer Arbeit und ermutigte sie, auch in schwierigen Zeiten positiv zu bleiben. »Vielleicht werden Sie nicht jeden Tag mit einem Hurra aus der Schule gehen. Aber wenn man einen Strich zieht, muss immer ein Plus stehen.«

Schulamtsdirektor Frank Thieser bedankte sich beim Landrat für die Worte und die Veranstaltung im Allgemeinen. »Das ist keine Selbstverständlichkeit, dass der Landrat jeden persönlich begrüßt.« Dies zeige das Engagement des Landkreises und insbesondere seines Oberhaupts. »Georg Grabner ist bildungspolitisch äußerst, äußerst positiv eingestellt.« Auch der Schulamtsdirektor stellte die Vorzüge des Berchtesgadener Landes heraus: »Sie können arbeiten, wo andere Urlaub machen.« Er selbst habe sich im inneren Landkreis niedergelassen und werde das Berchtesgadener Land auch in seinem Ruhestand nicht verlassen. Thieser wünschte den neuen Lehrkräften viel Erfolg an ihrer neuen Wirkungsstätte.

Seinen ersten Einsatz in neuer Funktion hatte auch der Personalratsvorsitzende Bernd Rüger. Er stellte sich und die Arbeit des neunköpfigen Gremiums vor, das den neuen Lehrkräften insbesondere bei rechtlichen Fragen zur Seite steht. Danach lud der Landrat die Anwesenden noch zu einem kleinen Stehempfang ein – bevor bei allen die Konferenz an ihrer neuen Schule anstand und die Arbeit als Lehrer im Berchtesgadener Land so richtig begann. Franz Eder