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1899 Hoffenheim vor Derby in Freiburg unter Druck

Freiburg (dpa) - Zwei Niederlagen, 1:6 Tore, dazu ein peinliches Aus im DFB-Pokal: Noch nie in seiner Bundesliga-Geschichte ist 1899 Hoffenheim mit einer derart schlechten Ausgangsposition zum badischen Derby beim SC Freiburg gereist.

Unter Druck
Noch bekommt Hoffenheims Trainer Markus Babbel Rückendeckung vom Verein. Foto: Uwe Anspach Foto: dpa

Rechtzeitig vor dieser Partie am Sonntag hat Mäzen Dietmar Hopp seinem angeschlagenen Trainer aber noch einmal das Vertrauen ausgesprochen. «Ich stehe voll hinter Markus Babbel. Ich vertraue ihm, weil ich keinen Grund sehe, dass es an ihm liegt», sagte der 72-Jährige.

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Babbel selbst freute sich vor der Abfahrt nach Freiburg über diese Rückendeckung und versuchte ansonsten, seine Mannschaft über eine feurige Ansprache zur sportlichen Wende anzutreiben. «Es ist ein enges Stadion, diese Stimmung habe ich als Spieler geliebt. Ich hoffe, dass uns diese Atmosphäre zu Höchstleistungen treibt», sagte der Europameister von 1996. «Wir müssen alle zusammenstehen und unser Können zu 100 Prozent abrufen. Und wenn das nicht reicht, müssen wir das abschütteln und immer weitermachen.»

Die Hoffenheimer müssen am Sonntag allerdings auf einige Spieler verzichten. Sejad Salihovic und Stephan Schröck sind gelbgesperrt, Neuzugang Chris fehlt aufgrund eines Muskelfaserrisses im Oberschenkel. Fraglich ist noch der Einsatz von Stürmer Sven Schipplock, der sich mit einer Prellung an der Ferse herumplagt.

Der SC Freiburg hat von den vergangenen sieben Spielen gegen Hoffenheim nur eines verloren und möchte diese positive Derby-Bilanz nun ausbauen. «Wir haben hier eine sportliche Konkurrenzsituation in unserem beschaulichen Ländle», sagte Trainer Christian Streich.