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18 Kilo Marihuana von häuslicher "Plantage" gestohlen

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Foto: Polizeipräsidium Oberbayern Süd

Rosenheim – Am Dienstag stellten Beamte der Polizeiinspektion Fahndung Rosenheim auf der Autobahn 8 in Richtung Salzburg auf Höhe Bad Feilnbach über 18 Kilogramm Marihuana sicher. Drei Tatverdächtige sitzen nun in Untersuchungshaft.

Am Dienstagvormittag gegen 10.30 Uhr kontrollierten Bayerische Schleierfahnder aus Rosenheim auf der A8 einen Pkw mit italienischer Zulassung. Bei der Kontrolle der drei Fahrzeuginsassen und der Durchsuchung des Wagens stießen die erfahrenen Fahnder auf mehr als 18 Kilo Marihuana, verborgen in einem Versteck. Das Fahrzeug wurde umgehend sichergestellt, die drei 27 bis 35 Jahre alten Tatverdächtigen vorläufig festgenommen.

Die weitere Sachbearbeitung übernahm das Rauschgiftdezernat der Kriminalpolizei Rosenheim. In ihren Vernehmungen gaben die drei Festgenommenen gegenüber den Kriminalbeamten an, dass das Rauschgift aus einem Einbruch in Holland stamme.

Die drei rumänischen Staatsangehörigen seien bei einem verübten Einbruch zufällig auf eine private Plantage gestoßen. Kurz entschlossen habe man diese abgeerntet und sei damit über Deutschland auf dem Weg nach Italien gewesen, um die Beute dort zu Geld zu machen. Ob diese Aussagen der Wahrheit entsprechen, gilt es nun unter anderem zu ermitteln. Eher unwahrscheinlich dürfte wohl sein, dass sich der Bestohlene in Holland an die Behörden wenden wird.

Die mutmaßlichen Einbrecher bzw. Rauschgifthändler wurden auf Antrag der Staatsanwaltschaft Traunstein beim Amtsgericht Rosenheim dem zuständigen Haftrichter vorgeführt. Dieser erließ Untersuchungshaftbefehle.