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170 Nachwuchsmusiker bei »Jugend musiziert«

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Die Traunsteiner Trillerbienen: Das Klarinettenquartett mit Pia Küblböck, Helene Wimmer, Anna Geißelbrecht und Fritz Knab holte mit 24 Punkten einen 1. Preis mit Weiterleitung an den Landeswettbewerb.

Rund 170 Nachwuchsmusiker nahmen heuer am 57. Regionalentscheid von »Jugend musiziert« teil, der wieder in Traunstein im Annette-Kolb-Gymnasium ausgetragen wurde. 17 Solisten und 13 Ensembles qualifizierten sich für den Landesentscheid.


Junge Instrumentalisten präsentierten sich vor Publikum und einer fachkundigen Jury. Aus den vier Landkreisen Traunstein, Berchtesgadener Land, Mühldorf, Altötting und Rosenheim kommend, zeigten sie zwei Tage lang ihr Können in den Solo-Wertungen Klavier, Drum-Set (Pop), Gitarre (Pop), Gesang und Harfe sowie den Wertungen für Streicher-, Holzbläser- und Blechbläserensemble. Die an diesem Wochenende mit einem 1. Preis mit Weiterleitung ausgezeichneten MusikerInnen fahren vor Ostern zum Landeswettbewerb nach Regensburg, gewinnen sie auch dort einen ersten Preis, dürfen sie an Pfingsten zum Bundeswettbewerb nach Freiburg. Die Programme der Musikanten zwischen 6 und 19 Jahren wurden intensiv über Monate mit ihren Instrumentallehrern vorbereitet.

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Je nach Altersgruppe dauert das Vorspiel 6 bis 20 Minuten. In den Altersgruppen II (Jahrgänge 2008/2009), III (2006/2007), IV (2004/2005), V (2002/2003), VI (1999/2000/2001) und VII (1993 bis 1998) dürfen die Sieger zum Landeswettbewerb fahren, die jüngsten Musiker der Altersgruppen Ia und Ib (2011 bis 2013) dürfen nur am Regionalwettbewerb teilnehmen. Nach der Ergebnisbekanntgabe konnten sich die Buben und Mädchen noch gute Tipps von den Juroren im Beratungsgespräch abholen.

Mut und Nervenstärke

»Wer beim Regionalentscheid mitmacht, hat Mut, Nervenstärke, Ausdauer, Fleiß und Kooperationsbe-reitschaft beim Proben in Ensembles bewiesen«, sagt Silke Aichhorn, die Geschäftsführerin des Regionalentscheids in Traunstein. »Alle Teilnehmer machen einen großen Sprung nach vorne, weil sie sich einfach fokussierter mit ihrem Instrument beschäftigen« – dies bestätigen auch die Musiklehrer. Sechs Mal wurde heuer die Maximalpunktzahl 25 vergeben, darunter auch an zwei junge Pianistinnen aus Altersgruppe Ib, die noch nicht weitergeleitet werden. Die Atmosphäre im Annette-Kolb-Gymnasium war dank der hervorragenden Organisation des Jumu-Teams um Silke Aichhorn und Yvonne Nitsch ent-spannt und herzlich, auch die Juroren gaben sich begeistert über die professionelle Vorbereitung und die perfekten Arbeitsbedingungen. fb