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Viele neue Mitglieder und Ehrungen beim Weihnachtsschützenverein Götschen-Schellenberg

Sieben auf einen Streich

Marktschellenberg – Der Weihnachtsschützenverein Götschen-Schellenberg freut sich über sieben neue Mitglieder. Außerdem standen in der Generalversammlung am Samstag im Gasthaus »Laroswacht« Ehrungen auf der Tagesordnung.

Vorsitzender Franz Kranawetvogl (l.) und sein Stellvertreter Josef Dax (r,) mit den Geehrten Alfons Kandler, Manfred Kranawetvogl, Richard Hartmann und Johann Obermeier (v.l.). (Foto: Kreidler)

Vorsitzender Franz Kranawetvogl gedachte der im vergangenen Vereinsjahr Verstorbenen Josef Sunkler und Johann Köppl. Betroffen machte die Versammlung besonders der plötzliche Tod ihres Schützenkameraden Gerd Mahler, der nur einen Tag zuvor gestorben war.

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Schriftführer Florian Kranawetvogl berichtete in seinem Jahresbericht unter anderem über das Schießen zur Gautrachtenwallfahrt in Maria Eck und den Vereinsausflug im September. Kassier Andreas Köppl legte über die finanzielle Situation Rechenschaft ab. Alles in allem dürfe man auf einen soliden Kassenstand bauen. Die Kasse wurde von Joachim Schwab und Manfred Kranawetvogl geprüft und für in Ordnung befunden, woraufhin die Versammlung die Entlastung erteilen konnte.

Als nächster Tagesordnungspunkt stand die Ehrung von verdienten Mitgliedern an. Aus den Händen von Vorsitzenden Franz Kranawetvogl durfte Pfarrer i. R. Georg Galinski für 25-jährige Mitgliedschaft eine Ehrenurkunde in Empfang nehmen. Für 40-jährige Mitgliedschaft wurden Alfons Kandler, Richard Hartmann, Manfred Kranawetvogl und Franz Haslauer geehrt. Auf 50-jährige Mitgliedschaft darf Johann Obermeier zurückblicken.

Außerdem wurden sieben neue Mitglieder in den Verein aufgenommen. Nämlich Florian Köppl, Manfred Wenger, Alexander Springl, Andreas Fehrmann, Franz Angerer sen., Franz Angerer jun. und Johannes Zechmeister. Vereinigungsvorsitzender Rudi Koller berichtete von einer neuen Verordnung des Bundesinnenministeriums, wonach die Böller künftig alle fünf Jahre einen Neubeschuss benötigen. Das ersetze die bisherige Wiederholungsprüfung. Die dadurch entstehenden Mehrkosten und der Mehraufwand lösten in den Reihen der Anwesenden Unmut aus.

In der Wortmeldung von Anton Kranawetvogl kam zum Ausdruck, dass die Vereinigung und alle Weihnachtsschützen gemeinsam gegen diese Verordnung etwas tun sollten. Eine weitere Frage stellte Franz Kranawetvogl in den Raum, nämlich, wie es künftig mit dem Ehrensalut bei Beerdigungen gehalten werden soll. Der Vereinsausschuss hatte darüber bereits im Vorfeld beraten. Die Generation der Kriegsteilnehmer, denen diese Ehre bislang ausschließlich zuteilwurde, wird es bald nicht mehr geben. Man einigte sich darauf, dass künftig der Ehrensalut bei jedem Vereinsmitglied als letzte Ehrerweisung abgefeuert werden soll. fb