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Vermeintliche Jagdwilderei bei Waging war Wildunfall

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Foto: dpa/Holger Hollemann

Waging am See – Der Fall von Jagdwilderei am Wochenende im Bereich Otting ist geklärt. Es hat sich herausgestellt, dass das Reh bei einem Wildunfall zu Tode gekommen ist.

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Der vermeintlich gewilderte Rehbock, der am Wochenende zwischen Tettenberg und Biburg gefunden wurde, ist bei einem Wildunfall getötet worden. Das haben die Ermittlungen ergeben, wie die Polizei Laufen am Donnerstagnachmittag mitteilte.

In einer am Dienstag veröffentlichten Meldung hieß es, dass dem Tier der Kopf abgetrennt wurde und der Täter anschließend der Körper am Tatort zurückgelassen hatte.

Nun kam heraus, dass der Rehbock von einem Auto angefahren worden war und dabei ums Leben gekommen ist. Das Tier ist anschließend von einem Jäger zu einem sogenannten Luderplatz – das ist ein Ort zum Anlocken von fleischfressenden Tieren – im Wald gebracht worden.

Von dort hat nach Informationen der Polizei ein Fuchs den toten Rehbock an den Waldrand auf eine Wiese geschleppt. Der Kadaver des Rehbocks wies massive Fraßspuren auf, wie die Polizei mitteilt.