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Gemeindestraßen, Gewässer und Gemeindewald

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Die Seestraße wurde auf ihrer ganzen Länge saniert. (Foto: Gemeinde Waging)

Waging am See – Über verschiedene Straßensanierungen im Gemeindegebiet informierte Straßenbaureferent Matthias Schneider das Gremium in der jüngsten Sitzung. Insgesamt hat die Gemeinde rund 130 Kilometer öffentliche Straßen und rund 240 Kilometer Waldwege zu unterhalten.


Im Zuge des Straßenleichtausbaus wurde im vergangenen Jahr die Seestraße auf der gesamten Länge von rund einem Kilometer saniert. Auf einer Breite von 4,5 Metern wurde die Straße asphaltiert, links und rechts davon wurden jeweils 40 Zentimeter Rasengittersteine ausgelegt. Erneuert wurde auch die gesamte Straßenentwässerung. Die offenen Gräben hangseitig wurden verrohrt und Wassereinlaufschächte gebaut. Gekostet hat der Ausbau circa 220 000 Euro. Erneuert wurde auch die Straße bei der Abzweigung Igelsbach-Parschall auf einer Länge von rund 70 Metern. Das verursachte Kosten von rund 15 000 Euro.

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Im laufenden Jahr waren für den Straßenleichtausbau im Haushalt 200 000 Euro eingestellt. Nachdem Bürgermeister Matthias Baderhuber, Bauhofleiter Konrad Posch und Straßenbaureferent Matthias Schneider die Straßen besichtigt haben, wurden die zur Sanierung in Frage kommenden Straßen zwar festgelegt, konnten aber, bis auf die Straße bei Eichberghof, die noch im November auf rund 100 Meter erneuert werden soll, wegen der Überlastung der Bautechniker, nicht mehr in Angriff genommen werden. Im kommenden Jahr wird der Straßenabschnitt Sedlmeier-Steppach auf einer Länge von 320 Metern in Angriff genommen.

Neben einem Vollausbau wird auch der Regenwasserkanal auf 120 Metern Länge erneuert. Geplant ist unter anderem auch der Leichtausbau der Straße bei Schuster am See auf rund 300 Metern Länge und der Vollausbau der Straße bei Mühlberg auf circa 230 Metern Länge. Insgesamt ist eine Strecke von 2645 Metern in Planung. Die Kosten dafür werden auf rund 590 000 Euro geschätzt.

Auch an den rund 50 Kilometer Bächen, die zu der Gemeinde gehören, wurden im vergangenen Jahr Unterhaltungs- und Böschungssicherungen vorgenommen, wie zum Beispiel eine Bachräumung nach Felssturz und der Böschungsverbau bei Graben auf einer Länge von 20 Metern (Kosten 8000 Euro). Aktuell steht ein Böschungsverbau bei Ebing auf einer Länge von 30 Metern an. Der Neubau einer Brücke über den Lohbach bei Graben ist für 2020 vorgesehen.

Die Gesamtfläche des Gemeindewalds ist durch den Zukauf von 3,6 Hektar Wald bei Aschau auf jetzt 10,31 Hektar gestiegen. Der Wald im Gemeindeeigentum teilt sich auf 19 Grundstücke auf. Seit 2005 berät und unterstützt das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Traunstein die Gemeinde bei der Bewirtschaftung ihres Walds. Der Vertrag, der die Zusammenarbeit zwischen der Gemeinde und dem AELF regelt, wurde jetzt erneuert und gilt für die nächsten 20 Jahre. Gleichzeitig hat die Gemeinde im Moorrenaturierungsprogramm 7,57 Hektar Moorfläche in Weitmoos gekauft. Die Kosten für die Gemeinde waren mit rund 17 000 Euro gering, da 90 Prozent der Kosten bezuschusst werden.

Matthias Schneider ging auch kurz auf die Niederschlagssituation ein. Demnach war 2018 mit nur 1000 Litern Jahresniederschlag pro Quadratmeter ein sehr niederschlagsarmes Jahr. Zum Vergleich: 2017 waren es 1156 Liter. Der niederschlagsärmste Monat war der April mit zwanzig Litern, der niederschlagreichste der Juni mit 148 Litern. kon