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Die Augen des „Berglöwen“ – Aufklärer der Gebirgsjäger üben bei Waging Ernstfall

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Der Gefechtsstand ist immer dicht an der kämpfenden Truppe, getarnt irgendwo im Wald und jederzeit bereit, den Ort zu wechseln. (Foto: Achim Kessler)

Waging am See – Am Donnerstag waren sie noch bei Traunreut unterwegs, mittlerweile haben sich die Übungseinsätze auch nach Waging verlagert: Dort sind im Rahmen der Übung „Berglöwe“ aktuell die Aufklärer der Gebirgsjägerbrigade 23 stationiert.

Wer über die Landstraße bei Waging fährt ahnt nicht, dass Hightech-Augen aus dem Wald die Bewegungen genau verfolgen: Selbst wer weiß, dass sich dort Soldaten der Gebirgsaufklärer verstecken, sieht ihr Fahrzeug erst, wenn er direkt davorsteht.

Der Spähtrupp beobachtet schon seit Tagen in Zweistunden-Schichten das Gebiet im Landkreis Traunstein. Ein Soldat an der Waffenstation, einer am Bildschirm, der Dritte ruht sich aus.

Für die freilaufende Übung „Berglöwe“ melden sie, weit vor den eigenen Linien, Feindbewegungen an den Gefechtsstand – das Gehirn der Truppe, in dem die militärische Operation geplant und gesteuert wird.

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Im Gefechtsstand werden militärische Operationen geplant und geführt – je mehr und aktuell die Informationen zur Verfügung stehen, desto besser. (Foto: Matthias Lehna)

Innendrin ist es eng und dunkel, über Funk kommen ständig Meldungen der Einheiten rein: Beobachtungen, Feindkontakt, Gefechtslärm. Über ein Computersystem, aber auch ganz klassisch über Karten, behält der taktische Führer den Überblick.

Fotos der Übung vom Freitag:

Am Donnerstag wurden die Gebirgsjägerbei bei Traunreut von ihren Übungsfeinden mit einer Sprengfalle herausgefordert.