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Wasserwacht in der Region für die Badesaison gewappnet

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Die heimische Wasserwacht ist für die Badesaison an den heimischen Gewässern und in den Schwimmbädern gut gerüstet. Foto: BRK KV Traunstein

Viele Schwimmbäder in der Region haben bereits geöffnet – und die warmen Sommertage rücken immer näher. Doch mit den Sonnentagen und dem zu erwartenden Ansturm der Badegäste beginnt zugleich auch die Saison für die Wasserwacht des Bayerischen Roten Kreuzes, die im Landkreis Traunstein flächendeckend für die Wasserrettung zuständig ist.


„Die Wasserwacht-Ortsgruppen haben sich intensiv auf die kommende Badesaison vorbereitet: Wiederholungslehrgänge zur Herz-Lungen-Wiederbelebung, Einweisung in die Gerätschaften, Überprüfung der Einsatzgeräte und vieles mehr. Unsere ehrenamtlichen Helfer sind bestens gerüstet“, betont Hans-Michael Weisky, der Vorsitzender der Kreiswasserwacht Traunstein.

Im Frühjahr trafen sich die Führungskräfte der Ortsgruppen, um sich über Neuerungen zu informieren und auch die Technischen Leiter wurden zusammengerufen, um die Wachsaison vorzubereiten. Zusätzlich wurden mehrere Aus- und Fortbildungen – unter anderem für Wasserretter, Motorbootführer und Rettungstaucher – absolviert.

Rund 850 Wasserwachtler im Landkreis Traunstein

Rund 850 aktive Wasserwachtler werden an den stationären Rettungsstationen im Landkreisgebiet abwechselnd Wachdienst leisten, um im Ernstfall schnell und wirksam helfen zu können. Zusätzlich betreibt der BRK-Kreisverband Traunstein drei mobile Schnelleinsatzgruppen: Die Wasserrettung in Obing, am Waginger See und am Tachinger See (Tengling/Törring) und in Bergen. Sogar 365 Tage im Jahr einsatzbereit ist die Rettungsstation in Chieming.

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Foto: BRK KV Traunstein

Baderegeln beachten und im Notfall 112 wählen

Ein großes Anliegen ist der heimischen Wasserwacht, dass an den heimischen Seen und Flüssen sowie in Schwimmbädern die Baderegeln zum Schutz der eigenen Gesundheit und der Sicherheit anderer Badegäste befolgt werden. Denn immer wieder kommt es zu vermeidbaren Unfällen mit oftmals tragischem Ausgang. Leichtsinn, Selbstüberschätzung und Kreislaufprobleme wegen zu starker Sonnenbestrahlung sind die häufigsten Gründe dafür.

Damit das Baden zu einem sicheren Vergnügen wird, sind ein paar einfache Regeln zu beachten. So ist es wichtig, nicht übermüdet, stark erhitzt, mit vollem Bauch oder gar unter Alkohol-, Medikamenten- und Drogeneinfluss ins Wasser zu gehen. Ebenfalls unterlassen sollte man das Rennen am Beckenrand, das Schwimmen und Tauchen im Bereich von Sprunganlagen sowie das Stoßen anderer Personen ins Wasser.

Zeit, das Wasser zu verlassen wird es bei Sturm, Gischt oder Gewitter oder auch wenn man zu frieren beginnt. Nichtschwimmer wird zudem dringend davon abgeraten, aufblasbare Schwimmkörper als Schwimmhilfen zu verwenden. Sollte es zu einem Unfall kommen, sollte über die Notrufnummer 112 schnelle Hilfe gerufen werden.

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Foto: BRK KV Traunstein

Schulschwimmwettbewerb soll Kinder fürs Schwimmen begeistern

Ein Schwerpunkt im Jahr 2019 ist die Kampagne „Bayern schwimmt“: Sie soll dazu beitragen, die Zahl der Nichtschwimmer und unsicheren Schwimmer unter Kinder und Jugendlichen zu reduzieren und somit Badeunfällen vorzubeugen. „Mit dem Schulschwimmwettbewerb möchte die Kreiswasserwacht Traunstein wieder viele Schülerinnen und Schüler das Schwimmen lernen und motivieren Schwimm-Abzeichen zu absolvieren. Für jedes Abzeichen gibt es Punkte und die Schulklasse mit den meisten Punkten wird Sieger im Schulschwimmwettbewerb 2019”, erklärt Weisky.