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Volksbegehren „Rettet die Bienen“ – So wurde in der Region abgestimmt

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Volksbegehren "Artenvielfalt - Rettet die Bienen" in den Landkreisen Traunstein und Berchtesgadener Land
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Das sind die Ergebnisse des Volksbegehrens "Artenvielfalt - Rettet die Bienen" in den Landkreisen Traunstein und Berchtesgadener Land. (Foto: Lino Mirgeler/dpa)

Traunstein/Berchtesgadener Land – 18,4 Prozent aller Wahlberechtigten in Bayern haben sich für das Volksbegehren Artenvielfalt "Rettet die Bienen" eingesetzt. Schon am Dienstag war die erforderliche 10-Prozent-Hürde genommen worden. Wie haben die Menschen in der Region abgestimmt? Das sind die Zahlen:


An der Initiative zum Schutz der Artenvielfalt haben sich so viele Menschen beteiligt wie noch nie bei einem Volksbegehren. Für den Erfolg des Begehrens waren die Unterschriften von mehr als zehn Prozent aller Wahlberechtigten nötig, also knapp eine Million. Inzwischen stehen auch die Einzelergebnisse der Gemeinden in der Region fest.

Spitzenreiter im Landkreis Traunstein ist die Gemeinde Marquartstein. Hier haben sich 24,68 Prozent der 2459 Stimmberechtigten eingetragen. Dahinter folgen die Gemeinden Petting (23,94 Prozent) und Chieming (23,06 Prozent). Schlusslicht im Landkreis ist Traunreut mit 10,03 Prozent – aber auch hier wurde damit das erforderliche Quorum von zehn Prozent erreicht. Landkreisweit haben sich 17,73 Prozent der Stimmberechtigten für das Volksbegehren ausgesprochen.

20 Prozent Beteiligung in Traunstein

In der Stadt Traunstein haben sich insgesamt 3030 Bürgerinnen und Bürger in die Unterschriftslisten des Volksbegehrens Artenvielfalt eingetragen. Dies entspricht einer Quote von 20,28 Prozent. Insgesamt waren in der Kommune 14.932 Personen zur Eintragung für das Volksbegehren berechtigt.

Das sind die Zahlen im Landkreis Traunstein:

Gemeinde Unterschriften Stimmberechtigte Beteiligung
Altenmarkt a.d. Alz 683 3.271 20,88 %
Bergen 792 3.864 20,50 %
Chieming 855 3.707 23,06 %
Engelsberg 325 1.973 16,47 %
Fridolfing 691 3.336 20,71 %
Grabenstätt 619 3.418 18,11 %
Grassau 1.103 4.894 22,54 %
Inzell 600 3.741 16,04 %
Kienberg 216 1.111 19,44 %
Kirchanschöring 573 2.501 22,91 %
Marquartstein 607 2.459 24,68 %
Nußdorf 398 1.944 20,47 %
Obing 548 3.298 16,62 %
Palling 428 2.728 15,69 %
Petting 439 1.834 23,94 %
Pittenhart 221 1.411 15,66 %
Reit im Winkl 200 1.716 11,66 %
Ruhpolding 803 5.310 15,12 %
Schleching 292 1.495 19,53 %
Schnaitsee 459 2.825 16,25 %
Seeon-Seebruck 666 3.612 18,44 %
Siegsdorf 967 6.395 15,12 %
Staudach-Egerndach 191 912 20,94 %
Surberg 466 2.577 18,08 %
Tacherting 634 4.436 14,29 %
Taching am See 312 1.655 18,85 %
Tittmoning 925 4.483 20,63 %
Traunreut 1.427 14.225 10,03 %
Traunstein 3.030 14.932 20,29 %
Trostberg 1.359 8.611 15,78 %
Übersee 867 4.055 21,38 %
Unterwösen 520 2.777 18,73 %
Vachendorf 313 1.445 21,66 %
Waging am See 963 5.321 18,10 %
Wonneberg 170 1.174 14,48 %
Landkreis insgesamt 23.662 133.446 17,73 %

 

Landkreis Berchtesgadener Land

Auch im Berchtesgadener Land haben sich Tausende von Menschen in den letzten Wochen für direkte Demokratie eingesetzt: Der Zuspruch war im Vergleich zum Landkreis Traunstein zwar etwas weniger hoch, aber dennoch deutlich oberhalb der Zehn-Prozent-Hürde. Die Gesamtbeteiligung liegt bei 15,74 Prozent. Spitzenreiter ist die Stadt Laufen mit 22,44 Prozent, das Schlusslicht bildet Ramsau mit 10,62 Prozent. In der Marktgemeinde Teisendorf trugen sich 15,46 Prozent ein.

Eintragungen im Berchtesgadener Land:

Gemeinde Stimmberechtigte Unterschriften Beteiligung
Ainring 6879 1024 14,89 %
Anger 3360 528 15,71 %
Bad Reichenhall 12.717 2143 16,85 %
Bayerisch Gmain 2169 419 19,32 %
Berchtesgaden 5484 850 15,50 %
Bischofswiesen 5813 669 11,51 %
Freilassing 10.250 1496 14,60 %
Laufen 4662 1046 22,44 %
Marktschellenberg 1306 178 13,63 %
Piding 3944 665 16,86 %
Ramsau 1300 138 10,62 %
Saaldorf-Surheim 4102 674 16,43 %
Schneizlreuth 1005 167 16,62 %
Schönau am Königssee 3982 568 14,26 %
Teisendorf 7250 1121 15,46 %
Landkreis BGL 74.223 11.686 15,74 %

 

Anmerkung der Redaktion:  Die Zahlen stammen aus den Landratsämtern des jeweiligen Landkreises. Diese weisen darauf hin, dass die Gesamtzahlen der Eintragungen ("Unterschriften") ohne Prüfung der Gültigkeit weitergegeben wurden; dies bezieht sich auf etwaige Mehrfacheintragungen und Eintragungen aufgrund ungültiger Eintragungsscheine.