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Südspangenbrücke wird im Sommer unter Vollsperrung saniert

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Traunstein: Sanierungen an Südspangenbrücke in diesem Jahr
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Die Stadt nimmt in diesem Jahr Sanierungen an der Südspangenbrücke vor. Die Arbeiten laufen, so die Planungen, in der Zeit vom 15. Juni bis 31. Juli. Wenn die Stadt dann die Übergangskonstruktionen erneuert, ist die Brücke gesperrt. (Foto: Pültz)

Traunstein – Die Stadt geht heuer an die Verwirklichung von Sanierungen an der Brücke auf der Südspange, die sie schon seit rund zwei Jahren vor sich herschiebt: Sie erneuert nun definitiv die Übergangskonstruktionen. Ein Unternehmen hat den Auftrag erhalten.


Und der Zeitpunkt für die Sanierungen steht unwiderruflich fest: Auf Anfrage des Traunsteiner Tagblatts hat Eva Schneider von der Verwaltung im Rathaus mitgeteilt, dass die Arbeiten »vom 15. Juni bis 31. Juli stattfinden.« In diesen Wochen ist die Brücke gesperrt. Die Kosten für die Baumaßnahmen betragen voraussichtlich rund 290.000 Euro.

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Der Zahn der Zeit nagt an der Brücke: Die Stahlteile an den Dehnfugen sind verschlissen und müssen erneuert werden. Vor allem das Salz, das im Winter immer wieder ausgebracht wird, hat seine Spuren hinterlassen und der Korrosion Vorschub geleistet. Eine Gefährdung sei zum gegenwärtige Zeit in keinster Weise gegeben, so der Tenor im Rathaus. Und um erst gar keine Sorgen aufkommen zu lassen, müssten die Erneuerungen nun erfolgen.

Alles andere als einfach war es für die Stadt gewesen, ein geeignetes Unternehmen zu finden, das in ihrem Auftrag die Erneuerung der Übergangskonstruktionen vornimmt. Ein erstes Mal ging sie bereits im April 2018 in die Ausschreibung, erlebte dann aber eine böse Überraschung. Die Angebote, die die Firmen im Rathaus abgaben, waren satt. Weil die Ergebnisse der Abfrage unter den Firmen unerwartet hoch ausfielen, beschloss der Stadtrat, die Ausschreibung aufzuheben, mehr Geld bereitzustellen und 2019 dann erneut eine Firma zu suchen.

Drei Ausschreibungen waren nötig

Doch auch die zweite Ausschreibung im Mai 2019 führte nicht zum Erfolg. Diesmal war es anders: Kein einziges Unternehmen bewarb sich. So musste die Stadt schließlich eine dritte Runde einläuten. Und dann klappte die Vergabe auch. Zwei Firmen meldeten sich und zeigten sich jeweils interessiert, die Arbeiten auszuführen. Im Dezember machte der Stadtrat schließlich Nägel mit Köpfen: Das Gremium vergab den Auftrag an den Bieter, der das für die Stadt wirtschaftlichere, also günstigeres Angebot abgegeben hatte.