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Landkreis Traunstein auf 10. Platz im Focus-Wirtschaftsranking

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Foto: Symbolbild/Arne Dedert/dpa

Traunstein – Unter allen Kreisen und kreisfreien Städten in Deutschland wurde der Landkreis Traunstein im aktuellen »FOCUS-MONEY-Wirtschaftsranking« mit dem 10. Platz gekürt.


»Die Top-Platzierung des Landkreises Traunstein zeigt einmal mehr: Wir sind eine der attraktivsten Wirtschaftsregionen Deutschlands. Das ist kein Zufall, sondern das Ergebnis harter Arbeit von Generationen sowie Ausdruck der Stärke unserer Unternehmen und Arbeitnehmer. Der Landkreis Traunstein leistet seinen Beitrag mit einer vorausschauenden Standortpolitik. Wir bleiben nicht stehen und lehnen uns selbstzufrieden zurück, sondern packen weiter an, um die starke Position unserer Region zu halten und weiter auszubauen«, so Landrat Siegfried Walch, der über die Platzierung sehr erfreut ist.

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Als zentralen Erfolgsfaktor des Landkreises Traunstein sieht Walch die berufliche Bildung. »Sie ist die entscheidende Grundlage für nachhaltige Fachkräftegewinnung gerade in Mittelstand und Handwerk und damit das Rückgrat der wirtschaftlichen Dynamik in unserer Region. Mit dem ‚Campus Chiemgau‘ haben wir das größte Projekt in der Geschichte des Landkreises auf den Weg gebracht. Wir wollen die Leuchtturmregion für berufliche Bildung werden und damit die Grundlage dafür schaffen, dass es unserer Heimat auch in Zukunft gut geht«, so Walch weiter.

Das »Focus-Money-Wirtschaftsranking« vergleicht die Wirtschaftskraft der Landkreise und kreisfreien Städte anhand folgender Kriterien:

  • Arbeitslosenquote im Jahresdurchschnitt, bezogen auf alle Erwerbspersonen
  • Wachstum des Bruttoinlandsprodukts zum Vorjahr
  • Bruttowertschöpfung je Erwerbstätigem
  • verfügbares Einkommen privater Haushalte je Einwohner
  • Veränderung der Erwerbstätigenzahl zum Vorjahr
  • Investitionen im verarbeitenden Gewerbe je Beschäftigtem im verarbeitenden Gewerbe
  • Veränderung der Bevölkerungszahl zum Vorjahr

Die starke Platzierung des Landkreises basiert vor allem auf dem Wachstum des Bruttoinlandsprodukts, den Investitionen im verarbeitenden Gewerbe, dem Anstieg der Erwerbstätigenzahl und der hohen Bruttowertschöpfung je Erwerbstätigem.