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Katze in Traunstein wohl an Giftköder erkrankt – Gab es weitere Fälle?

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Foto: Symbolbild (pixabay)

Traunstein – Mehrere Fälle von erkrankten Katzen und Hunden, die möglicherweise Giftködern zum Opfer fielen, wurden in der vergangenen Zeit im Traunsteiner Stadtgebiet bekannt. Am Montag wurde ein weiterer Fall bekannt, bei dem ein Kater Rattengift gefressen hatte.


Eine Anwohnerin aus Traunstein hatte der Polizei am Montag gemeldet, dass ihre Katze mit Vergiftungserscheinungen nach Hause gekommen war. Nach einer ersten Untersuchung beim Tierarzt steht der Verdacht im Raum, dass das Tier wohl Rattengift aufgenommen hat.

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Der Kater war in der Nähe der Traun zwischen der Gasstraße und der Kammerer Straße unterwegs.

Die Polizei kann nicht ausschließen, dass die Katze an einen unsachgemäß ausgelegten Giftköder gelangt ist und sich daran vergiftet hat. Daher bitten die Beamten die Bürger, sich bei der Bekämpfung von Ratten mit Giftködern oder mit Fallen streng an die Gebrauchsanweisung zu halten, damit Mensch und Tier nicht gefährdet werden.

Erst am Montag meldete die Polizei Traunstein zwei Fälle von möglichen Ködern: Ein Hund hatte vergangene Woche beim Gassigehen etwas Unbekanntes gefressen und sich daraufhin mehrmals erbrochen. Am Tag darauf fand ein Hundebesitzer im hohen Gras zwei ausgelegte Fischstücke (zum Bericht).

Konkrete Hinweise auf böswilliges Auslegen von Giftködern gegen Haustiere sind der Polizei derzeit allerdings nicht bekannt. Zeugen können sich mit Hinweisen jederzeit bei den Beamten in Traunstein unter Telefon 0861/9873-0 melden.