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Gisela Sengl will Landrätin werden

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Gisela Sengl (zweite von rechts) möchte Landrätin werden. Mit im Bild der frisch gewählte Schriftführer Christoph Bauhofer (2. v.l.) sowie die Kreisvorsitzenden Helga Mandl (links) und Regina Reiter (rechts).

Traunstein – Gisela Sengl, Landtagsabgeordnete der Grünen aus Sondermoning, will sich um die Wahl des Landratskandidaten der grüne in Landkreis Traunstein bewerben. Das gab sie am Freitag bei der Kreisversammlung von Bündnis 90/Dir Grünen im Gasthaus Sailer-Keller bekannt.


Gisela Sengl sagte: »Ich will die CSU-Vorherrschaft im Landkreis brechen und Landrätin werden. Lasst uns diese Chance bei den Wahlen im Frühjahr nutzen«. In der Diskussion gab es viel Zuspruch hierfür. So meinte zum Beispiel Sebastian Heller: »Gisela Sengl ist eine bekannte und kompetente Politikerin. Sie wäre es eine ernsthafte Alternative zum amtierenden Landrat Walch«.

Gegenüber unserer Zeitung sagte Sengl, auch wenn der Landkreis in vielen Punkten sehr gut da stehe, gebe es Potenzial. So müsse der Klimaschutz auch im Landkreis in vielen Bereichen vorangetrieben werden. Gerade ein Landkreischef habe hier viele Möglichkeiten, die bislang ihrer Ansicht nach noch nicht genug ausgereizt werden. Ein Punkt dabei sei der öffentliche Nahverkehr, dessen Ausbau bisher zu zögerlich vorangehe. Zurückhaltung sei aber angesichts der schnellen Veränderungen der falsche Weg im Klimaschutz auch auf Landkreisebene.

Die Mitglieder der Grünen werden am 28. Juni in einer Versammlung abstimmen, wen sie als Landratskandidaten oder Landratskandidatin ins Rennen schicken werden.

In der Kreisversammlung erinnerte die Kreisvorsitzende Helga Mandl daran, dass die Grünen im Kreistag Traunstein die gleiche Anzahl an Sitzen haben wie SPD und FW. »Bei der letzten Wahl lagen wir jeweils 200 Stimmen auseinander, bei den nächsten Wahlen wollen wir deutlich zweitstärkste Fraktion nach der CSU werden«, so Mandl. Zudem gab es noch eine Nachwahl für den aus gesundheitlichen Gründen zurückgetretenen Schriftführer des Kreisverbands. Es bewarb sich Christoph Bauhofer aus Übersee, der mit 27 Stimmen und einer Enthaltung gewählt wurde und die Wahl annahm. fb/vew