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Abstimmung: Wer hat den schönsten Christbaum?

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„Mei, des is aber a bsonders scheener Christbam!“ – Solche und ähnliche Ausrufe hört man in den Tagen zwischen 26. Dezember und 6. Januar nicht selten, denn dann ist es wieder Zeit für das traditionelle Christbaumloben.


Wie der Weihnachtsbrauch des Christbaumlobens – auch Christbaumschauen genannt – entstanden ist, ist bis heute unklar. Erwiesen ist jedoch, dass er seine Ursprünge in Ostschwaben zwischen Allgäu und Donau hat. Erstmals ausgiebig Christbäume gelobt hat man dort gegen Ende des 19. Jahrhunderts, als das Schmücken von Tannenbäumen zur Tradition wurde.

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Ein wesentlicher Unterschied zu heute: Früher wurde auch sämtlichen Nachbarn ein Besuch zum Christbaumloben abgestattet, obwohl man mit ihnen ansonsten eigentlich nichts zu tun hatte. So ließ sich ganz nebenbei die Dorfgemeinschaft stärken. Doch das Christbaumloben gibt es nicht nur im Schwabenländle: Der lustige Brauch breitet sich immer weiter auf andere Teile Deutschlands aus.

Jahr für Jahr verabreden sich Freundesgruppen, Fußballmannschaften oder Arbeitskollegen zum Christbaumloben. Sie ziehen gemeinsam von Haus zu Haus und besprechen Größe, Wuchs und Dekoration des Baumes eines jeden Gruppenmitglieds bis ins kleinste Detail. Der Fantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt; wichtig ist nur das ausgiebige Betonen der grenzenlosen Schönheit dieses Prachtexemplars von Weihnachtsschmuck.

Als Dank für die überaus freundlichen Worte schenkt der jeweilige Gastgeber einen Schnaps oder ein anderes alkoholisches Getränk aus und bietet eine kleine Stärkung in Form von Plätzchen an. Je nachdem, wie viele Bäume es zu loben gilt, kann sich die Tour über einen ganzen Tag hinziehen. Am Ende wird natürlich noch ein Sieger gekürt – wenn das den Teilnehmern nach einem derart feucht-fröhlichen Umzug überhaupt noch möglich ist.

Eine etwas dreistere Methode ist übrigens das Mitbringen eines eigenen kleinen Christbaums in einem Blumentopf. In Gaststätten kann man sich damit wunderbar einen Schnaps erkaufen: Denn nachdem die Gruppe den mitgebrachten Baum ausführlich bewundert und gelobt hat, ist es die Pflicht eines guten Gastwirts, großzügig eine Runde zu spendieren.

Die Corona-Krise schiebt der schönen Tradition heuer leider einen Riegel vor. Damit ihr jedoch nicht ganz darauf verzichten müsst, gibt es das Christbaumloben jetzt bei uns! Wie das geht? Schickt uns bis 5. Januar ein Bild von eurem unermesslich prachtvollen Tannenbaum. Ab 6. Januar kann dann hier auf unserer Seite abgestimmt werden, wer den lobenswertesten Baum von allen hat.

Der Sieger erhält einen 150-Euro-Verzehrgutschein für einen Gastronomiebetrieb seiner Wahl, um nach der Pandemie mit Familie, Freunden und Kollegen genüsslich anstoßen zu können. Für den zweiten und dritten Platz gibt es jeweils einen 100-Euro-Einkaufsgutschein von der Werbegemeinschaft „Traunstein erleben“.

Um sicherzustellen, dass es auch wirklich euer eigener Baum ist, bitten wir euch, ein Schild mit „Traunsteiner Tagblatt“ und dem aktuellen Datum neben den Baum zu legen.

Wir wünschen euch viel Erfolg und eine schöne Weihnachtszeit!

Das Gewinnspiel wurde beendet. Die Gewinner werden in Kürze bekannt gegeben. Vielen Dank für die Teilnahme!