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Von China bis Siegsdorf: 16.500 Kilometer mit dem Rad zurückgelegt

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Von China bis Siegsdorf: 16.500 Kilometer mit dem Rad zurückgelegt
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Großer Bahnhof für Christoph Mayer in Siegsdorf: Die Mitarbeiter von Brückner hießen den Ex-Chef des Standorts Suzhou willkommen, der mit dem Fahrrad von China nach Hause fuhr. (Foto: Peter)

Siegsdorf – Neun Monate und neun Tage war er mit seinem Fahrrad unterwegs Und in dieser Zeit legte er 16.500 Kilometer zurück: Als Christoph Mayer, der Geschäftsführer des Brückner-Standorts in China in Rente ging, flog er nicht mit dem Flugzeug heim, sondern setzte sich stattdessen auf sein Stahlross. Jetzt kam er in Siegsdorf an – und die Mitarbeiter von Brückner bereiteten ihm einen großen Bahnhof.


Christoph Mayer startete seine »Hoamzua-Tour«, wie er sie nannte, am 2. Januar am chinesischen Brückner-Standort Suzhou nahe Shanghai. Seine Frau Ingeborg begleitete ihn die ersten Wochen.

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Die größte Herausforderung auf seiner langen Tour waren die 4000 Meter hohen Pässe im Qinghai. Da Mayer nicht wusste, wie lange er zum nächsten Ort brauchen würde, musste er sich mit ausreichend viel Lebensmitteln ausstatten. Nach seinen Worten wog das Gepäck auf dem Fahrrad 60 Kilogramm. Und es ist kaum zu glauben, dass er auf dieser langen und beschwerlichen Strecke nur zweimal einen platten Reifen hatte.

Am Brückner-Standort in Siegsdorf wurden der fitte Rentner und seine Frau, die ihn seit dem 20. August wieder begleitet hatte, in der Gemeinde empfangen.

Christoph Mayer habe sich etwas in den Kopf gesetzt – und er habe es umgesetzt, sagte Dr. Axel von Wiedersperg, der Sprecher der Geschäftsführung, bei der Begrüßung. Bewundernswert sei, dass Mayer sogar einen Monat früher angekommen sei, als er ursprünglich geplant hatte.

Mayer war zuerst in den Süden und Südwesten von China gefahren, dann Richtung Norden. Er querte den östlichen Himalaya und begab sich dann auf die Seidenstraße. Dann ging's am Kaspischen und am Schwarzen Meer vorbei, ehe schließlich der letzte große Abschnitt an der Adriaküste über den Balkan folgte. MP