Lokalnachrichten

In der Gemeinde wird fleißig gebaut

Siegsdorf – Mit Bauanträgen vom moderaten Dachgeschoß-Ausbau bis zum Neubau von Parkhäusern und eines großen Bürogebäudes musste sich der Siegsdorfer Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung auseinandersetzen.

Zu Beginn gab Geschäftsleiter Hermann Haslinger bekannt, dass der Auftrag zum Ausbau der Hörgeringer Straße nach eingehender Prüfung der sechs eingegangenen Angebote zum Preis von 778 333 Euro an die Firma Swietelsky aus Traunstein vergeben worden ist. Das Leistungsverzeichnis umfasst dabei die Straßenbauarbeiten, die Verlängerung des Schmutzwasserkanals, die Teilerneuerung des Regenwasserkanals, die Behelfsumfahrung und die notwendigen Leerrohrverlegungen.

In einem ehemaligen landwirtschaftlichen Anwesen in Hammer-Mauer sollen im Dachgeschoß eine Wohnung und im Obergeschoß eine Ferienwohnung eingebaut werden, sodass dann ohne äußerliche Veränderung des Gebäudes vier Wohneinheiten zur Verfügung stehen. Dies genehmigte der Gemeinderat nach kurzer Diskussion ebenso einstimmig wie den Neubau eines Garagengebäudes mit vier Stellplätzen und einer Größe von 11,6 auf 6,5 Meter im östlichen Bereich des selben Anwesens.

Auch eine Bauvoranfrage zum Bau eines landwirtschaftlichen Betriebsleiter-Wohnhauses am Scharam inklusive eines Anbaus für Stellplätze und eines Hackschnitzel-Bunkers fand die grundsätzliche Zustimmung des Rats. Die Gemeinde möchte mit ihrer Zustimmung dabei ausdrücklich die Weiterführung des 25 Hektar großen Betriebs unterstützen, um damit auch künftig die so wichtige Pflege der Kulturlandschaft zu sichern.

Erweiterungen bei der Firma Brückner

Nach den umfangreichen Verfahren der Änderungen des Flächennutzungs- und Bebauungsplans zum Bau von Parkhäusern und weiterer Bürogebäude im Bereich der Firma Brückner stand nun der Eingabeplan zum Bau von zwei Parkhäusern entlang der Breslauer Straße auf der Tagesordnung. Das Parkhaus Nord mit einer Größe von rund 33 auf 55 Meter und einer seitlichen Wandhöhe von 10,26 beziehungsweise 12,26 Meter auf der Ostseite soll über einen 6,60 Meter hohen und überdachten Einfahrts- Zwischenbau mit dem Parkhaus Süd (Größe 33 auf 60 Meter, Wandhöhe 10,26 beziehungsweise 12,26 Meter) verbunden sein.

Um den Verkehr zu entflechten, werden die Ausfahrten separat im Norden und Süden erfolgen; ein Freiflächengestaltungsplan mit der entsprechenden Eingrünung liegt vor. Fragen aus dem Gremium kamen zu Material und farblicher Ausführung der Fassadengestaltung. Bürgermeister Kamm legte noch einmal die intensive Vorarbeit des Bauamts mit der Firma Brückner, den Planern und den Behörden offen, verwies auf die bisherige ansprechende Gestaltung der Bauten auf dem Betriebsgelände und auf das Vertrauen des Bauamts, dass sich diese gestalterische Linie auch in den Neubauten fortsetzen werde.

Im selben Bebauungsplan (»Gewerbegebiet zwischen der Autobahn und der Königsberger Straße«) stand dann die 14. Änderung an, die den Neubau eines »Bürogebäude Mitte« auf dem Betriebsgelände der Firma Brückner beinhaltet. Mit dem Neubau sollen die beengten Platzverhältnisse für die ständig wachsende Zahl der Arbeitnehmer verbessert und die seit Jahren temporär aufgestellten Bürocontainer ersetzt werden.

Der Änderungsbeschluss umfasst den Teilabbruch von bestehenden Hallen im südlichen Bereich des Betriebsgeländes und den Bau eines viergeschoßigen Bürogebäudes im Ausmaß von 31 auf 36 Meter und einer Wandhöhe von 18,5 Meter. Das Untergeschoß hat dabei eine Höhe von fünf Metern, die drei Geschoße mit den Großraumbüros benötigen jeweils rund 4,25 Meter Bauhöhe, um die nötige Raumhöhe von 3 Meter, die Betondecke (0,35 Meter), die abgehängte Decke mit der Lüftungs- und Klimatechnik (0,65 Meter) und den Hohlboden mit 0,25 Meter für die Verkabelungen unterzubringen.

Für den Neubau müssen daher die neuen Baugrenzen und die nun erforderliche Bauhöhe mit vier Vollgeschoßen in die 14. Änderung des Bebauungsplans aufgenommen werden. Dem stimmte das Gremium einstimmig zu.

Adelholzener Alpenquellen wollen ebenfalls erweitern

Ebenso einstimmig brachte man den Billigungs- und Auslegungsbeschluss zur vierten Änderung des Bebauungsplans »Sondergebiet Mineralwasser- und Brunnenbetrieb Adelholzen« auf den Weg, die im Rahmen der Umsetzung eines Werks-Sicherheitskonzepts für den Brunnenbetrieb erforderlich ist. Dabei werden mit der neuen Verkehrswegeführung zu einer verbesserten Logistik in der Anlieferung und Abfahrt der Lastwagen auch ein Pfortengebäude und einige Umbauten zur Ver- und Entsorgung des Betriebs verwirklicht.

Nachdem bereits die erforderlichen Veröffentlichungen erfolgt sind und die geforderten Untersuchungen und Gutachten vorliegen, kann die Änderung im »Beschleunigten Verfahren« abgewickelt werden. FK

Quelle: Traunsteiner Tagblatt

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